Ludwigshafen Ebertpark: Wo man radeln darf und wo nicht

Im Ebertpark ist Radfahren weitgehend verboten, aber eben nicht überall.
Im Ebertpark ist Radfahren weitgehend verboten, aber eben nicht überall.

Mehr „Kontrolldruck“ im Ebertpark hatte der Friesenheimer Ortsbeirat in seiner jüngsten Sitzung von der Stadtverwaltung gefordert – weil angeblich immer mehr Rad- und vereinzelt sogar Mopedfahrer auf verbotenen Pfaden unterwegs sind. Es gibt aber auch Wege, auf denen Radfahren laut Stadtverwaltung erlaubt ist. Darauf hatten Leser hingewiesen und sich über die unzureichende Beschilderung beklagt.

So gibt es die Möglichkeit, mit dem Rad von der Erzberger- zur Kopernikusstraße zu fahren und umgekehrt. Der Weg verläuft zwischen der Eberthalle und der Kindertagesstätte Ebertpark, wie eine Rathaussprecherin auf Anfrage bestätigte. Außerdem gelangt man mit dem Rad von der Kopernikusstraße nördlich des Turmrestaurants bis zum Parkplatz in Höhe der Eberthalle. Laut Gabriele Bindert, Leiterin des Bereichs Grünflächen und Friedhöfe, sei das mit dem Ortsbeirat abgesprochen.

Anlagenaufseher sind davon ausgenommen

Im restlichen Bereich des Ebertparkes sei Radfahren verboten, informierte die Stadtverwaltung – davon ausgenommen seien Anlagenaufseher, die mit dem E-Bike die Grünanlagen befahren. Mit der Kritik an der womöglich unzureichenden Beschilderung wollen sich die zuständigen Stellen noch in diesem Monat befassen und eventuell nachbessern, falls ein Bedarf erkannt wird.

Enttäuscht von der Verwaltung

In der Sitzung des Ortsbeirats am 8. September hatte die CDU mit einem Antrag auf die „Einhaltung der Regeln“ gedrängt und enttäuscht auf die Antwort der Verwaltung reagiert, die sich dazu nicht im Stande sieht. SPD-Sprecher Christian Schreider hatte sogar den Einsatz von Zivilstreifen ins Spiel gebracht. Uniformierte Ordnungshüter seien schon aus weiter Entfernung erkennbar. Daher sei es ein Leichtes für in Verbotszonen radelnde Sünder, sich fix aus dem Staub zu machen. Die Antwort der Verwaltung biete keinen Lösungsansatz und sei daher „schlecht“, sagte auch Ortsvorsteher Günther Henkel (SPD). Der Rat werde an dem Thema dranbleiben.