Handball RHEINPFALZ Plus Artikel Dritte Liga: HLZ Friesenheim-Hochdorf will zu Hause wieder gewinnen

Zurück auf dem Feld: Tilo Müller.
Zurück auf dem Feld: Tilo Müller.

Der wichtige Sieg bei den Bergischen Panthern bescherte dem HLZ Friesenheim-Hochdorf in der Drittligatabelle Platz elf. Zu Hause kann die Mannschaft jetzt nachlegen.

Von einer Vorentscheidung im Abstiegskampf will HLZ-Trainer Schmiedt vor dem Heimspiel am Samstag (19 Uhr, TVH-Sportzentrum) gegen die SGSH Dragons nichts wissen: „Auch in diesem Spiel geht es nur um zwei Punkte.“ Immerhin liegen noch acht Spieltage vor den Teams. Deshalb interessiere ihn weder der aktuelle Abstand, noch die nach dem Spiel mögliche Distanz zum Drittletzten. „Wir wollen nicht rechnen. Wir wollen einfach nur spielen“, erklärt er und versucht damit zugleich, Druck abzubauen. Keine unnötige Maßnahme, gerade vor dem Heimspiel.

Auf Ursachensuche

Vor eigenem Publikum ist das HLZ in dieser Spielzeit nicht wirklich eine Macht. Im Gegenteil. Auch und gerade gegen die direkte Konkurrenz hat das Team immer wieder Punkte liegen lassen. „Wenn ich wüsste woran das liegt, hätten wir es schon lange abgestellt.“ Der Trainer hat beobachtet, dass vor eigenem, oft spärlichem Publikum, häufig die auswärts gezeigte Ruhe fehlt. „Zu Hause sind wir oft zu verkrampft und überhastet.“ Im Vorjahr sei dies noch genau umgekehrt der Fall gewesen.

Auch und gerade deshalb mahnt Schmiedt vor dem Spiel gegen die Dragons zur Ruhe. „Ich gehe davon aus, dass wir in einer ähnlichen Aufstellung spielen können wie letzte Woche.“ Also wieder mit Tilo Müller, der nicht nur mitgespielt hat, sondern bei seinem Comeback wieder ein echter Faktor war. Frederick Zepp und Lennart de Hooge sind hingegen fraglich, spielten am Freitag mit der A-Jugend gegen Essen. „Bei ihnen hoffen wir, dass ihnen nichts passiert.“

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