Handball RHEINPFALZ Plus Artikel Deutsche Jugendmeisterschaft: HLZ Friesenheim-Hochdorf dabei

Malte Metz
Malte Metz

Die männliche B-Jugend des Handball-Leistungszentrums (HLZ) Friesenheim-Hochdorf steht vor der größten sportlichen Herausforderung seit Gründung der Spielgemeinschaft.

Im Viertelfinale der deutschen Jugendmeisterschaft empfängt die Mannschaft von Cheftrainer Malte Metz am Samstag (15 Uhr, TVH-Sportzentrum Hochdorf) auf den Nachwuchs des amtierenden deutschen Meisters, Füchse Berlin Reinickendorf. Es dürfte die schwerste Herausforderung für die Gastgeber sein, nachdem die Hauptstädter in dieser Saison noch ungeschlagen sind und die Meisterrunde A mit 20:0 Zählern beenden konnten.

Dieses Kunststück gelang in der laufenden Saison nur den Rhein-Neckar Löwen, die sich vor dem HLZ ebenso für das Viertelfinale qualifizierten. Die Partie leiten die Gebrüder Philipp (21) und Vincent Plötz (23) aus Bayreuth. Die Partie verspricht ein hochklassiges Duell auf Top-Niveau. Denn die Gastgeber gehören neben dem Nachwuchs des THW Kiel, den Rhein-Neckar Löwen oder dem VfL Gummersbach jetzt zu den besten acht Teams in Deutschland.

Metz macht Ausnahme

„Wir spielen deutsche Meisterschaft, da gibt es nur große Namen. Wir dürfen uns jetzt mit den Besten messen, ob das dann reichen wird, das steht auf einem anderen Blatt“, sagte Cheftrainer Malte Metz. Und seine Strategie ist klar: Genauso wie in der laufenden Saison erfolgte die Vorbereitung. „Wir werden nicht alles, was sich bisher bewährt hat, auf links drehen“, so Metz.

Die einzige Ausnahme: Erstmals hat er von dem Gegner ein Video zusammengeschnitten. „Wir bleiben konzentriert und fokussiert und versuchen das, was wir können, umzusetzen“, so Metz. So rechnen die Verantwortlichen des HLZ mit einer vollbesetzten und lautstarken Halle. „Was jetzt noch kommt, ist die Kür“, hatte Cheftrainer Malte Metz deutlich gemacht.

„Wir wollen uns so teuer als möglich verkaufen und vor eigenem Publikum in bester Verfassung präsentieren“, meinte Jannik Knecht. Es wird keine leichte Aufgabe, denn die Berliner um ihren Cheftrainer Anian Eckhardt hat sich mit dem 35:33 Sieg am letzten Spieltag gegen den SC Magdeburg sehr viel Selbstvertrauen geholt.

Felix am Ziel

Mit Marvin Knust, Moritz Lorz, Sebastian Blasek und Moritz Leyendecker verfügen sie über eine Reihe von Top-Werfern, die eine Partie alleine entscheiden können. Davon wollen sich die HLZ-Jungs nicht beeindrucken lassen. Gerne erinnert Metz seine Jungs an die Partie gegen die Rhein-Neckar Löwen, der man nur mit zwei Toren unterlegen war.

Das HLZ konzentriert sich weiterhin auf seine eigenen Fähigkeiten. „Wenn jeder noch eine Schippe drauflegt und wir ein gutes Abwehr-Torwartspiel haben, dann rechne ich für uns was aus“, meinte Jannik Knecht. Warum kein Wunder? Jedes Spiel muss erst gespielt werden. „Unser Ziel war Berlin, jetzt sind wir so weit. Wir werden alles geben, mal sehen, was möglich ist“, verspricht Kapitän Finn Felix vor der ersten Partie.

Dabei ist es der Wunsch der Mannschaft, mit einer guten Ausgangsposition eine Woche später in die Hauptstadt zu reisen, wo am Sonntag (13.30 Uhr, Lilli-Henoch-Halle im Sportforum) das Rückspiel angepfiffen wird. Besondere Brisanz erhält die Partie, dass Jonas Gögelein im Sommer seine Heimatstadt Ludwigshafen verlassen wird und in das Internat der Füchse nach Berlin wechselt.

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