Ludwigshafen Aktuell notiert: BASF: Stickoxide treten aus, ab Dienstag Fackel aktiv

Am Karfreitag ist es gegen 8 Uhr in einem Betrieb im Werksteil Nord der BASF zum Ausfall einer Anlage gekommen. Die Ursache sei noch unklar, teilte das Unternehmen mit. Zwei Minuten lang seien sichtbare Stickstoffoxide ausgetreten. Verletzt wurde niemand. Die Anlage wurde abgestellt und der Stickoxid-Austritt gestoppt. Beim direkten Einatmen sind die Gase, die als Nebenprodukt bei Verbrennungen entstehen, giftig. Die Umweltmesswagen der BASF stellten innerhalb und außerhalb des Werksgeländes jedoch keine erhöhten Messwerte fest. Bereits am Donnerstagnachmittag hatte es eine ungewöhnliche Fackelaktivität mit Rußbildung gegeben. Dem Chemiekonzern zufolge lag das an Prüfarbeiten, bei denen Propylen über die Fackel ging. Propylen ist ein brennbares Gas und ein bedeutender Grundstoff der chemischen Industrie. Laut BASF wurden keine erhöhten Messwerte und kein Rußniederschlag festgestellt. Wie das Unternehmen weiter mitteilt, führt es zwischen Dienstag und Mitte Juni an einer Anlage im Werksteil Nord Revisionsarbeiten durch. Laut BASF ist deshalb ab Dienstag bis Ende des Monats die Fackel aktiv. Dadurch kann es zu weithin sichtbarem Feuerschein und starker Geräuschentwicklung kommen. Ein Ladendieb ist am Donnerstag kurz nach 16 Uhr in der Knollstraße in Süd auf frischer Tat ertappt worden. Der laut Polizei amtsbekannte Mann hatte laut einem Atemalkoholtest „einen Wert von stolzen 3,96 Promille“. Der 45-Jährige hatte versucht, eine Flasche Wodka zu stehlen, war dabei erwischt und bis zum Eintreffen der Polizei festgehalten worden. Dem Mann ist Blut zur Feststellung seiner Schuldfähigkeit entnommen worden. Ihn erwartet ein Strafverfahren wegen Ladendiebstahls. Ein technischer Defekt an einer Waschmaschine war nach Polizeiangaben die Ursache für einen Schwelbrand am Donnerstag gegen 10.30 Uhr in der Mohnstraße in Maudach. Wie die Polizei weiter berichtete, war die Feuerwehr rechtzeitig in der Wohnung einer 61-jährigen Ludwigshafenerin und konnte den Schwelbrand vor seiner Ausbreitung löschen. Es entstand nur geringer Sachschaden. Ludwigshafen ist grün, sogar sehr grün. Vom gut 7700 Hektar großen Stadtgebiet sind etwa 3600 Hektar bebaut und rund 1000 Hektar Grünflächen, die Friedhöfe eingerechnet. Grund genug für die RHEINPFALZ-Redaktion, sich für das diesjährige Osterrätsel auf die Suche nach dem etwas anderen Ludwigshafen zu machen und sich dorthin zu begeben, wo Vögel zwitschern und kein Verkehr mehr rauscht. Zum Wochenende |jsb/juni/rxs