Fußball A-Klasse: FSV Schifferstadt II muss ins Spiel um Platz 13

Entscheidungsspiel: Schifferstadts Canbert Yildiz (rechts) und Killian Rigaud (Mitte) im Kreispokalfinale vor zwei Wochen.
Entscheidungsspiel: Schifferstadts Canbert Yildiz (rechts) und Killian Rigaud (Mitte) im Kreispokalfinale vor zwei Wochen.

In einem Entscheidungsspiel um den Klassenverbleib in der Fußball-A-Klasse Rhein-Mittelhaardt stehen sich am Dienstag der FSV Schifferstadt II und der FV Heiligenstein gegenüber.

Die Partie findet auf neutralem Boden statt, sie wird daher um 19.30 Uhr in Altdorf-Böbingen angepfiffen. Die Begegnung hat vorsorglichen Charakter, denn der Verlierer muss nur dann in die B-Klasse absteigen, wenn die SG Limburgerhof in der Aufstiegsrunde zur Bezirksliga scheitert. Deshalb gibt es in Altdorf-Böbingen zwar einen Gewinner, der sicher in der A-Klasse bleibt, aber der Verlierer ist nach den 90 oder 120 Minuten noch keineswegs abgestiegen.

Der FSV hat einen ersten Matchball mit der 0:3-Heimniederlage gegen Altdorf-Böbingen am Sonntag vergeben. Ein Punkt hätte zum definitiven Ligaverbleib gereicht. „Die erste Halbzeit haben wir bestimmt, waren aber nicht in der Lage ein Tor zu erzielen“, sagt Trainer Gerhard Minikus, der fehlende Durchschlagskraft und mangelnde Kaltschnäuzigkeit beklagt. Dennoch stand es 70 Minuten lang 0:0. Typisch für den Saisonverlauf der Schifferstadter war die 86. Minute. „Nach einem lang geschlagenen Ball der Gäste kam unser Torwart Tobias Grätz aus seinem Kasten und riss sich ohne gegnerische Einwirkung die Achillessehne“, schildert Minikus die Szene. Bitte für Grätz, der sich vor rund einem Jahr dieselbe Verletzung am anderen Fuß zugezogen hatte.

Viele Verletzte

Der Torwart ist kein Einzelfall, auch Marco Martin (Kreuzbandriss), Christopher Reichling (Schambeinentzündung), Tim Demele und Fabian Klein (beide Zerrung) sowie Marcel Zimmermann (Bluterguss im Knöchel) fallen aus. „Schwere Verletzungen ziehen sich wie ein roter Faden durch die Runde“, verdeutlicht Minikus. Er hofft, dass Verteidiger Jonas Hild aus dem Landesligateam spielen kann, der den Platz des verhinderten Jonas Hafner einnehmen könnte. Auch der wichtige Rui Ferreira steht wieder zur Verfügung, Tim Springer übernimmt den Platz zwischen den Pfosten.

„Heiligenstein liegt uns eigentlich, dennoch wird es ein 50/50-Spiel. Entscheidend wird sein, welche Defensive weniger Fehler macht“, glaubt der Übungsleiter vor seinem letzten Pflichtspiel als Trainer des FSV II. Er führte die Mannschaft in seiner ersten Saison sofort in die A-Klasse, wo sich die Schifferstadter vier Jahre lang hielten. Und auch in der fünften Spielzeit soll der Abstieg unbedingt vermieden werden, selbst wenn es schwerer wird als zuvor.

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