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Dienstag, 23. August 2016 Drucken

Mannheim und Region

Zur Sache: Die Siedlung der Offiziere

Schrittweise räumten die Soldaten in den vergangenen Jahren die Mannheimer Kasernen. Nur das Coleman-Gelände nutzt die USA noch heute, um Panzer zu warten. Mehr als 500 Hektar wurden für die Stadtentwicklung frei – ein Gebiet größer als die Mannheimer Innenstadt. Innovative Ingenieursmeilen, Häuser und Wohnungen, Naherholungsgebiete – mit großem Elan begannen 2011 im Rathaus die Planungen.

Die ehemalige Benjamin-Franklin-Kaserne in Käfertal ist das Filetstück dieser Konversion. So werden Umwidmungen dieser Art bezeichnet. 8000 Menschen sollen in dem neuen Stadtteil einmal wohnen. Ein Teil dieses Gebiets ist die sogenannte Offizierssiedlung – sozusagen das Filetstück vom Filetstück. Auf diesem Gelände befinden sich 92 Doppelhaushälften, zehn Einfamilienhäuser und die sogenannte Generalsvilla. Die Siedlung wurde 1956 errichtet.

Die MWSP, die Projektentwicklungsgesellschaft der Stadt Mannheim, will all die Flächen entwickeln. Sie ist Ansprechpartnerin für Investoren und für die Verhandlungen mit dem Bund zuständig, in dessen Besitz die Militärareale nach dem Abzug der US-Armee zunächst automatisch übergegangen waren.

|os

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