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Dienstag, 15. Januar 2019 Drucken

Ludwigshafen: Lokalsport

Nicht zufrieden, nicht unzufrieden

Fechten: Carolin Breitwieser von der TSG Friesenheim wird in Heidelberg Dritte

Im Zwiespalt: Carolin Breitwieser von der TSG Friesenheim.

Im Zwiespalt: Carolin Breitwieser von der TSG Friesenheim. ( Foto: DPLA)

«Ludwigshafen.» Die Degenfechter der TSG Friesenheim haben am vergangenen Wochenende beim Margarete-Uthardt-Turnier (MUT) in Heidelberg gute Platzierungen erkämpft. Am weitesten nach vorne schaffte es Carolin Breitwieser. Sie landete auf dem dritten Rang. Dabei wäre für sie vielleicht sogar mehr drin gewesen.

Das MUT in Heidelberg ist gleich für zwei Landesverbände Qualifikationsturnier: So kämpften sowohl die Fechter aus Südbaden als auch aus Südwest um Punkte. Verstärkt wurde das Feld um eine große Delegation vom Landesleistungsstützpunkt Heidelberg. Insgesamt waren bei den Herren 30 Sportler gemeldet. TSG-Fechter Daniel Plaga erwischte einen guten Start, beendete die Vorrunde mit vier aus fünf möglichen Siegen, die Zwischenrunde sogar mit fünf aus fünf. Nach einem 15:1-Erfolg im ersten K.o.-Gefecht unterlag er Daniel Berner (SV Waldkirch) knapp 13:15 und landete auf einem neunten Platz. Der A-Jugendliche Cédric Tippelt konnte auch sehr zufrieden sein. Er erreichte dank starker Leistung ebenfalls das Feld der letzten 16.

Bei den Damen vertraten Carolin Breitwieser und Lili Plaga die roten und weißen Vereinsfarben. Die Setzrunden beendeten die beiden auf den Plätzen vier und sieben und hatten kaum Mühe in ihren Auftaktgefechten der Direktausscheidung. Im Viertelfinale unterlag Lili Plaga schließlich der späteren Silbermedaillen-Gewinnerin Judith Stihl (SV Waldkirch) mit 7:15.

Breitwieser hingegen setzte sich gegen ihre direkte Ranglisten-Konkurrentin Svenja Voigt (VT Zweibrücken) 15:11 durch und zog ins Halbfinale ein. Ihrer Gegnerin Silke Hargina konnte die TSG-Juniorin lange Paroli bieten. Im letzten Gefechtsdrittel verlor sie aber zunehmend die Geduld, wollte die Treffer erzwingen. Hargina parierte die Angriffe und gewann das Aufeinandertreffen 15:11 und wurde anschließend Turniersiegerin. Für Breitwieser wäre vielleicht mehr drin gewesen – am Ende war sie mit ihrem Gefecht nicht zufrieden, aber mit dem Gesamtergebnis auch nicht unzufrieden. |dpla

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