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Mittwoch, 08. Mai 2019 Drucken

Rhein-Pfalz-Kreis

Miteinander sprechen

Maxdorfer Gymnasium und Netzwerk Hilfe ausgezeichnet

«Maxdorf.» Das Maxdorfer Netzwerk Hilfe ist vom Bündnis für Demokratie und Toleranz für ein Projekt mit dem Lise-Meitner-Gymnasium ausgezeichnet worden. Dabei kamen Schüler mit Flüchtlingen ins Gespräch. Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) lobt die „vorbildliche Integrationsarbeit“.

Nur wenn man miteinander redet, können Vorurteile abgebaut werden. Das ist die Erkenntnis, die Tim Oswald, Schülersprecher des Maxdorfer Lise-Meitner-Gymnasiums aus dem gemeinsamen Projekt mit dem Netzwerk Hilfe zieht. Die Zusammenarbeit der Lehrer, Schüler und Ehrenamtlichen begann bereits 2015, als die ersten Flüchtlinge in der Verbandsgemeinde Maxdorf ankamen. Aus einem ersten Erfahrungsaustausch und Spendenaktionen wurden regelmäßige Projekttage, an denen die zehnten Klassen sich mit dem Thema Diskriminierung und die neunten Klassen mit Fluchtursachen und Integration beschäftigten.

Zentraler Punkt waren dabei stets Gespräche mit Flüchtlingen. Die Fluchtgeschichte an sich und die Erfahrungen im neuen Land lösten oft tiefe Betroffenheit, immer aber ein verbessertes Verständnis füreinander aus. „Dieses Projekt schlägt Brücken, schafft Toleranz und bringt junge Leute zusammen“, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD). Und auch der Projektname passt: „Gemeinsam Werte erleben.“

Das Bündnis für Demokratie und Toleranz – Bestandteil der Zentrale für politische Bildung – zeichnete elf Projekte aus Baden-Württemberg, Hessen, Saarland und Rheinland-Pfalz aus, die sich gegen Extremismus und Gewalt richten. Der Preis ist mit 3000 Euro dotiert, die zu gleichen Teilen an die Schülervertretung und das Netzwerk Hilfe gehen. |svw

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