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Montag, 11. Februar 2019 - 16:59 Uhr Drucken

Ludwigshafen-Ticker

Ludwigshafen: Stadtrat stimmt Plänen fürs „Metropol“ zu

Blick in den Stadtratssaal am Montagnachmittag. Foto: ier

Blick in den Stadtratssaal am Montagnachmittag. Foto: ier

Der Ludwigshafener Stadtrat hat am Montagnachmittag mehrheitlich den Plänen für das „Metropol“-Hochhausprojekt am Berliner Platz zugestimmt. Zuvor hatte das Architektenteam des Büros RKW (Düsseldorf) den aktuellen Stand vorgestellt. Es soll zwei voneinander getrennte Türme geben – ein 67 Meter hohes Hochhaus und ein kleineres, 29 Meter hohes Gebäude. Ankermieter im Hochhaus ist ein Hotel, das die Etagen bis zum neunten Obergeschoss belegt. Es soll bis zu 182 Zimmer haben. In die restlichen neun der insgesamt 18 Geschosse sollen Büros kommen. Im Erdgeschoss sind Läden und Gastronomie vorgesehen. In das Nebengebäude sollen Praxen einziehen. Eine Tiefgarage für 135 Stellplätze soll unter dem benachbarten Platanenhain entstehen. 332 Stellplätze sind insgesamt erforderlich. Die Idee: ein zusätzliches Gebäude darüber als Parkhaus/Multifunktionshaus, mit Fahrradladestation, Paketpack- und Car-Sharing-Station. Die Platanen würden dann auf den Berliner Platz umgesiedelt.

Die Grünen lehnen das Hochhaus ab




CDU und SPD stimmten den vorgelegten Plänen zu. Die FDP zeigte sich skeptisch und enthielt sich. Die Grünen lehnten das Hochhaus ab. Die LKR meinte, es gebe keine formellen Gründe, die Pläne abzulehnen. Auch die FWG meinte, es bleibe dem Stadtrat nichts anderes übrig, als das Projekt zu unterstützen, damit es auf dem Berliner Platz wieder weitergehe. Die Linke hatte bis zum Schluss auf einen neuen Investor gehofft und stimmte gegen das Projekt. Auch der NPD-Vertreter war dagegen. Das zusätzlich geplante Parkhaus wurde kontrovers diskutiert. Darüber werde noch zu reden sein, so die Mehrheitsmeinung. Oberbürgermeisterin Jutta Steinruck (SPD) meinte, wer gegen die Pläne stimme, müsse einen weiteren Stillstand auf dem Platz vertreten. Baudezernent Klaus Dillinger (CDU) stellte klar, dass es sich um ein Privatbauvorhaben handele und nicht um ein öffentliches Projekt. |mix/ier

 

 

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