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Freitag, 11. Januar 2019 Drucken

Ludwigshafen: Lokalsport

HSG Schifferstadt sorgt für WM-Überraschung

Handball: Männliche D-Jugend wird bei Mini-WM in Hannover Dritter – TSG Friesenheim nur auf dem zwölften Platz

Olé: Die D-Jugend der HSG Schifferstadt repräsentierte Spanien – und machte dem Land alle Ehre.

Olé: Die D-Jugend der HSG Schifferstadt repräsentierte Spanien – und machte dem Land alle Ehre. ( Foto: HSG/Frei)

«HANNOVER.» Noch ehe gestern Abend der Startschuss zur Handball-WM zum Eröffnungsspiel zwischen Deutschland und Korea fiel, hatte der Nachwuchs schon traditionell seinen Weltmeister beim bundesweit einzigartigen Turnier des TSV Anderten ermittelt. Für Überraschungen sorgte die HSG Schifferstadt/Dudenhofen.

Spanien gehört zu den besten Handball-Nationen der Welt. Das Land bei einer Mini-Weltmeisterschaft zu vertreten ist daher Ansporn. Die HSG Schifferstadt/Dudenhofen hatte bei dem bundesweit bekannten Turnier für D-Jugend-Mannschaften die Ehre, als spanisches Nationalteam aufzulaufen. Das motivierte. Die Pfälzer wurden Dritter – hinter Katar (Melsungen) und Mazedonien (Hamburg).

Die Grundlage für das erfolgreiche Abschneiden legte die HSG in der Vorrunde. Die Mannschaft der Trainer Christian Grill und David Kolb besiegten zunächst Kroatien (11:3) und den späteren Turnier-Zweiten Mazedonien (11:9). Es folgten weitere Erfolge gegen Bahrain (10:5) und Island (8:4). Erst im letzten Spiel musste sich die HSG mit einem Unentschieden gegen Japan (9:9) zufriedengeben. In der Hauptrunde waren Russland (10:1) und Serbien (14:4) chancenlos. Ärgerlich war die Niederlage gegen Deutschland (7:10). Dadurch verpasste Schifferstadt den Finaleinzug.

„Unser großer Vorteil war, dass wir nicht nur einen oder zwei Leistungsträger in der Mannschaft hatten, sondern einfach acht richtig gute Jungs. Während andere Mannschaften nach dem dritten Spiel doch etwas müde waren, hatten wir bis zum Spiel um Platz drei keinen Leistungseinbruch“, sagte David Kolb.

Die gute Platzierung blieb nicht die einzige Überraschung. Marc Riffelmacher wurde von den Trainern der teilnehmenden Teams zum besten Spieler des Turniers gewählt. „Das freut uns noch umso mehr“, sagte Kolb. Riffelmacher sorgte auch dafür, dass seine Mannschaft im Spiel um Platz drei Ungarn mit 9:5 besiegte.

Während es bei den Schifferstadtern gut lief, enttäuschte die TSG Friesenheim. Der Klub vertrat Chile und wurde Zwölfter. Die Mannschaft des Trainer-Duos Caro Ackermann und Maurice Mohr besiegte zum Auftakt Saudi-Arabien (8:7), musste sich dann Norwegen (6:12) und Dänemark (6:7) geschlagen geben. Es folgten Siege gegen Österreich (14:9) und Tunesien (9:3). Mit dem dritten Platz in der Gruppe qualifizierten sich die Jungeulen noch für die Hauptrunde, wo sie gegen Katar (9:12), Ungarn (7:12) und Ägypten (6:10) ohne Sieg blieben. siegte gegen Russland (10:1) und Serbien (14:4) und verpasste wegen der Niederlage gegen Deutschland (7:10) den Einzug ins Finale.

Die Platzierungen

1. Katar (JSG Melsungen), 2. Mazedonien (HSV Hamburg), 3. Spanien (HSG Dudenhofen-Schifferstadt), 4. Ungarn (Lemgo), 5. Serbien (Rheinbach/Königsdorf), 6. Norwegen (Horneburg), 7. Ägypten (HSG Landau), 8. Japan (Eintracht Berlin), 9. Dänemark (HC Erlangen), 10. Deutschland (Weserbergland), 11. Russland (Nordhorn), 12. Chile (TSG Friesenheim), 13. Saudi-Arabien (HSV Dresden), 14. Brasilien (HSG Eckbachtal), 15. Angola (Aumühle-Wohltorf), 16. Island (Dänischenhagen), 17. Tunesien (Hannoverscher SC), 18. Bahrain (TSV Burgdorf), 19. Österreich (TSV Anderten 1), 20. Frankreich (Meerhandball), 21. Schweden (Bothfeld), 22. Südkorea (Grönegau-Melle), 23.. Argentinien (Tegel Berlin), 24. Kroatien (TSV Anderten 2). |wij

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