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Samstag, 12. April 2014 Drucken

Ludwigshafen: Lokalsport

„Einen leichten Gegner wollte ich nicht“

Nach drei Jahren Pause tritt der Kickboxer James Phillips am 26. April bei der Rhein-Neckar Fight Night wieder an

Nach knapp dreijähriger Pause meldet sich bei der Rhein-Neckar Fight Night James Phillips im Ring zurück. Der 33-jährige Mannheimer gibt am 26. April in der Friedrich-Ebert-Halle sein Comeback gegen den Serben Almedin Hasanagic und kämpft um den vakanten IKO-Weltmeistertitel im Kickboxen. Volker Endres hat mit ihm über den Kampf, die Vorbereitung und warum es so ruhig um Phillips geworden war, gesprochen.

 

Herr Phillips, was haben Sie in den vergangenen drei Jahren gemacht?

Ich habe Kinder und Jugendliche trainiert und war vor allem damit beschäftigt, in Edingen mein eigenes Team aufzubauen – das Team Phillips Fight & Fitness. Mittlerweile sind wir bei einer Stärke von etwa 50 Leuten angelangt.

Und jetzt juckt es wieder in Füßen und Fäusten?

Gejuckt hat es eigentlich die ganze Zeit über. Mal etwas mehr, mal etwas weniger. Aber irgendwann war es so stark, dass ich mich zu einem Comeback im Ring entschlossen habe.

Wird es ein dauerhaftes Comeback, oder kehren Sie nur für diesen einen Kampf in den Ring zurück?

Ich denke schon, dass ich noch einige gute Jahre vor mir habe.Was hat sich dabei geändert?

Ich trete jetzt im Halbschwergewicht an. Für das Schwergewicht war ich eigentlich immer zu leicht, musste mit knapp 90 Kilogramm gegen Gegner antreten, die 120 Kilo auf die Waage brachten. Jetzt kämpfe ich in meiner richtigen Gewichtsklasse. Mit Almedin Hasanagic, amtierender Weltmeister der Verbände WKA und WKO, haben Sie für die Rückkehr in den Ring einen echten Gradmesser vor der Nase. Wie haben Sie sich darauf vorbereitet?

Einen leichten Gegner wollte ich nicht. Ich brauche die Herausforderung. Leider gibt es im Kickboxen nicht so viele Informationen über die Gegner, wie beispielsweise im Boxen. Ein paar Videos habe ich aber trotzdem von ihm, und die werde ich mir noch ein paar Mal ansehen. Aus früheren Veranstaltungen kenne ich ihn nicht. Da hatte ich eher die möglichen Gegner aus dem Schwergewicht vor Augen.Sie haben jetzt knapp drei Jahre keine Kämpfe mehr bestritten. Wie steht es da mit dem Gefühl im Ring?

Es könnte sein, dass ich eine kurze Eingewöhnungsphase brauche, aber ich habe vor meiner Pause schließlich über 100 Kämpfe bestritten. Ich weiß also, was läuft, und ich glaube, dass ich mich relativ schnell wieder an die Ringluft gewöhne.Wie werden Sie den Kampftag verbringen?

Ich betreue zunächst einmal einige meiner Kämpfer, die am Vormittag beim Amateurturnier im Einsatz sind. Schließlich kann ich mich nicht den ganzen Tag in meine Kabine einschließen. Die eigentliche Vorbereitung beginnt dann etwa 90 Minuten vorher. Da ziehe ich mich zurück und konzentriere mich auf meinen Kampf.Wie sehen Sie die Rhein-Neckar Fight Night insgesamt?

Ich denke, es ist eine rundherum gelungene Veranstaltung mit interessanten Kämpfen. Ich habe die Halle zwar noch nicht gesehen, aber ich denke, dass bei knapp 3000 Besuchern eine tolle Atmosphäre aufkommt.

 

 

 

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