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Mittwoch, 17. Juli 2019 - 11:14 Uhr Drucken

Ludwigshafen-Ticker

Die Linke: Ludwigshafen soll auch zum sicheren Hafen werden

Seebrücke-Aktivisten bei einer Demo Anfang Juli in Frankfurt am Main. Foto: dpa

Seebrücke-Aktivisten bei einer Demo Anfang Juli in Frankfurt am Main. Foto: dpa

Die Linkspartei will sich dafür einsetzen, auch Ludwigshafen zu einem sicheren Hafen für Flüchtlinge zu machen. Sie verweist auf eine Entscheidung des Mannheimer Gemeinderats, der am 12. Juli einem entsprechenden Antrag der Parteien Grüne, Linke, FDP und SPD mehrheitlich zugestimmt hat. Damit ist Mannheim die 70. Stadt bundesweit, die sich zum sicheren Hafen erklärt hat. Allein in Baden-Württemberg sind es jetzt neun Städte. Die Linke in Ludwigshafen und dem Rhein-Pfalz-Kreis freut sich über den Erfolg der Aktivisten der Menschenrechtsorganisation „Die Seebrücke“ und ihres unermüdlichen Engagements. Vor der Abstimmung im Mannheimer Gemeinderat war die Organisation mit 50 Unterstützern anwesend, um durch ihre Aktion auf die Dringlichkeit der Zustimmung zu dem Antrag hinzuweisen. Das Votum sei ein deutliches Signal, Flüchtlingen die Häfen zu öffnen, um diese Menschen aufzunehmen, wenn sie vor Umweltkatastrophen, Gewalt, Terror und Krieg fliehen, so Linken-Sprecher Gerald Unger. „Wir hoffen und setzen uns dafür ein, dass auch andere Städte in der Region wie Ludwigshafen und Frankenthal ihre Häfen öffnen und somit die gesamte Region eine nicht überhörbare Stimme hat. Denn ob Rhein oder Neckar, Seenotrettung ist unteilbar“, bilanziert Unger. Die Seebrücke ist eine internationale Bewegung aus der Zivilbevölkerung. Sie fordert unter anderem sichere Fluchtwege und eine Entkriminalisierung der Seenotrettung.

|ier

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