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Dienstag, 28. Juni 2016 Drucken

Ludwigshafen

„Das Eis hier schmeckt sehr lecker“

Nils berichtet: Schüler aus den USA berichten über ihre Erfahrungen in der Region

Schüler aus den USA sind derzeit zu Gast bei Ludwigshafener Familien. Die 15 Jungen und Mädchen sind am Freitag hier angekommen und werden sich bis 15. Juli in Deutschland aufhalten. Sie werden am Geschwister-Scholl-Gymnasium in Süd am Deutsch-Unterricht teilnehmen, aber auch während ihres Aufenthalts in der Region Städte wie Heidelberg, Mainz oder Worms besuchen. Eine Schifffahrt auf dem Neckar steht auch auf dem Programm.

 

Gestern wurden die US-Schüler mit einigen Mitschülern aus dem Scholl-Gymnasium im Rathaus empfangen. Einige der amerikanischen Schüler haben mir ihre Eindrücke geschildert. Chloe van Dyne (15) kommt aus dem Bundesstaat New Hampshire. Ihr fiel auf, dass der Fußball hier in Deutschland eine sehr große Rolle spielt. Über deutsches Essen sagt sie: „Hier isst man man zum Frühstück Wurst. Das gibt’s bei uns nicht.“

Erin Rotter (17) kommt aus der Stadt Linden im Bundesstaat New Jersey und findet deutsches Essen gut. Sie sagt: „Das Essen ist hier besser. Der Kaffee ist gut, das Eis schmeckt sehr lecker.“ Auf die Frage, was in Deutschland anders ist als in den USA, sagt sie: „Hier sind die Häuser und die Autos viel kleiner als bei uns.“

Victoria Zeng (15) aus New York, die bei einer Gastfamilie auf der Parkinsel wohnt, findet die Landschaft und die Häuser in der Region schön. Ihr fiel auch auf, dass es hier viele historische Gebäude gibt. Übers Scholl-Gymnasium sagt sie: „Die Schule ist sehr clean“, also sehr sauber. Das dürfte Rüdiger Keil freuen, denn er ist der Leiter des Scholl-Gymnasiums. Er hat erzählt, dass seine Schule in diesem Jahr zum dritten Mal Gastschüler aufnimmt. 2014 wurde erstmals eine Gruppe aus Großbritannien aufgenommen. Aus welchem Land im nächsten Jahr Schüler kommen werden, weiß er noch nicht.

Das Scholl-Gymnasium ist die einzige Schule in Ludwigshafen und eine von drei Schulen in Rheinland-Pfalz, die am Austauschprogramm PAD (das heißt Pädagogischer Austauschdienst) teilnehmen. Es wird teilweise vom deutschen Außenministerium finanziert. Keil ist mit dem Programm zufrieden. Über die Vorgeschichte erzählt er: „Das Programm wurde nach dem Zweiten Weltkrieg in den 1950er-Jahren aufgelegt, um der Welt ein modernes und demokratisches Deutschland zu präsentieren.“ |ik

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