Landau Zahlreiche Spenden für Abluftanlagen an Schulen eingegangen

So sehen die Abluftanlagen aus.
So sehen die Abluftanlagen aus.

In den Räumen der Queichheimer Grundschule könnten Abluftanlagen schon sehr bald Realität werden: Die Übernahme der Materialkosten für das „Mainzer Modell“, das Aerosole aus den Klassensälen entfernen soll, ist geklärt. Das teilt Ortsvorsteher Jürgen Doll mit. Unabhängig vom Hinweis der Stadt, dass Lüftungsanlagen nur mithilfe von Spenden an allen Landauer Schulen installiert werden können, sei bei der Grundschule eine größere Summe eingegangen.

„Das Geld reicht aus, um in allen neun Klassenräumen tätig werden zu können“, berichtet Doll. Gespendet habe der Landauer Immobilienunternehmer Christian Bösherz, dessen Nachwuchs die Grundschule in Queichheim besucht. Freiwillige, die den Aufbau übernehmen wollen, gibt es laut Doll auch schon. „Wir müssen jetzt nur noch den Zeitplan der Stadt abwarten, wann es losgehen kann.“

Darüber hinaus haben sieben Unternehmen aus Landau und Umgebung eine Summe von über 32.000 Euro für das Projekt gespendet. Für 500 Landauer Schulsäle sind jeweils 300 Euro nötig, also insgesamt 150.000 Euro. Durch die Spenden kommt die Stadt ihrem Ziel ein großes Stück näher. Laut Pressesprecherin Sandra Diehl stehe man aktuell bei mehr als 130.000 Euro.

Der CDU-Landtagsabgeordnete Peter Lerch teilt mit, dass er und sein Fraktionskollege Bernd Löffel auf die Bitte des Landauer Oberbürgermeisters Thomas Hirsch (CDU) auf die sieben Unternehmen zugegangen sei. Gespendet hätten Gummi-Mayer, Kreativ-Massivhaus, Gillet-Baustoffe, Löffel-Fenster, Architekturbüro Treiling, Frühmesser Mineralölhandel und Reuter-Real-Estate.

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