Landau Schüler des Max-Slevogt-Gymnasiums für Spiel geehrt
Laut einer Mitteilung nahmen drei Schüler der achten Klassen den mit 500 Euro dotierten Preis im Jugend-Engagement-Wettbewerb 2025/2026 „Sich einmischen – was bewegen“ in der Mainzer Staatskanzlei entgegen. Damit wurde die AG für ein Projekt ausgezeichnet, in dessen Mittelpunkt das selbst entwickelte Spiel „Uno mit Klischees“ steht.
Dabei veränderten die Mitglieder der AG das bekannte Kartenspiel „Uno“ so, dass auf den Karten Alltagsklischees und stereotype Aussagen stehen. Ziel des Spiels ist es nach deren Angaben, diese Klischees gemeinsam zu erkennen, zu hinterfragen und darüber ins Gespräch zu kommen. Das Projekt solle dazu beitragen, auf aktuelle gesellschaftliche Probleme aufmerksam zu machen, Vorurteile abzubauen und aktiv gegen Diskriminierung und Rassismus vorzugehen, heißt es in der Mitteilung weiter. Durch das spielerische Konzept gelinge es, auch schwierige Themen offen anzusprechen und gemeinsam Lösungsansätze zu entwickeln.
30 Projekte aus dem ganzen Land prämiert
Mit ihrem Projekt sensibilisierten sie „ihre Mitschülerinnen und Mitschüler für Vorurteile und fördern einen respektvollen Umgang miteinander“, heißt es auf der Internetseite der rheinland-pfälzischen Staatskanzlei zur Begründung für die Auswahl als Preisträger. Der jährliche, zum zwölften Mal ausgeschriebene Wettbewerb soll laut Staatskanzlei Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Alter von bis zu 27 Jahren mit finanzieller Unterstützung helfen, Projekte zu Themen wie Umweltschutz, Demokratiestärkung und gesellschaftlicher Zusammenhalt umzusetzen.
Bei der aktuellen Runde wurden 30 Projekte aus ganz Rheinland-Pfalz mit jeweils 500 Euro gefördert. Der Jugend-Engagement-Wettbewerb „Sich einmischen – was bewegen“ ist aus dem Beteiligungsprojekt „Jugendforum RLP“ hervorgegangen, einer Gemeinschaftsinitiative der Staatskanzlei und der Bertelsmann Stiftung.