Landau Innenstadt: Land gibt Zuschüsse zur Aufwertung

Innenminister Roger Lewentz (SPD) hat Landau nach gestriger Mitteilung 650.000 Euro Städtebauförderungsmittel des Bund-Länder-Programms „Stadtumbau“ zugesagt. Damit könne die Stadt Maßnahmen in der östlichen Innenstadt mitfinanzieren.

Wie die Stadtverwaltung auf Anfrage mitteilte, wird das Geld verwendet für den Ausbau des Heinrich-Heine-Platzes vor der Stadtbibliothek, für die Queichuferbefestigung, die Sanierung des Spielplatzes am Untertor, die Beseitigung der Personenunterführung beim Kaufhof und den Bau des Servicegebäudes mit Toiletten und Geldautomat auf dem Bahnhofsvorplatz. Außerdem werden begleitende Maßnahmen wie zum Beispiel Workshops, Öffentlichkeitsarbeit, Beratungsleistungen und Gutachten mit dem Zuschuss bezahlt. Mit dem Programm Stadtumbau können innerstädtische Bereiche oder auch Brachflächen mit besonderem städtebaulichem, wirtschaftlichem oder technologischem Erneuerungsbedarf entwickelt werden. Nach Angaben des Ministers hat das Land seit 1991 aus neun Teilprogrammen fast 1,5 Milliarden Euro, einschließlich rund 260 Millionen Euro Bundesfinanzhilfen, für städtebauliche Maßnahmen bewilligt. (boe)

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