Landau Fotovoltaikmodule dürfen doch schwarz sein

Die dachfläche ist vom öffentlichen Straßenraum kaum einzusehen.
Die dachfläche ist vom öffentlichen Straßenraum kaum einzusehen.

Eine Fotovoltaikanlage auf einem ehemaligen Kasernenbau in der Cornichonstraße 20, deren Strom preisvergünstigt den Mietern zugute kommt (Mieterstrommodell), ist doch möglich. Die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) in Trier hat wenige Tage nach der Berichterstattung und Kommentierung der RHEINPFALZ ihre Beanstandungsklage gegen die Anlage zurückgezogen. Das sagte ein Sprecher der Behörde. Architekt und Miteigentümer Jürgen Alshut (Karlsruhe) hat diese Neuigkeit von der Redaktion erfahren. „Dann können wir das jetzt auf den Weg bringen“, freute er sich. Denn Auslöser des Streits war eine wegen Undichtigkeiten erforderliche Neueindeckung. Bei dieser Gelegenheit sollte eine etwa 350 Quadratmeter große Fotovoltaikanlage auf der Rückseite des Gebäudes montiert werden, das zu einer Denkmalzone gehört. Die Untere Denkmalpflegebehörde beim Stadtbauamt hatte zunächst gefordert, dass diese Anlage mit rotbraunen Modulen ausgeführt werden müsse, passend zu den Ziegeln. Der Stadtrechtsausschuss hatte diese Auflage gekippt. Das wiederum hatte die Obere Denkmalbehörde bei der ADD auf den Plan gerufen, die nun aber offenbar noch mal in sich gegangen ist.

x