Landau Für mehr Geld

Ein Pulk aus rund 25 Mitarbeitern der Universität Landau und dem Studierendenwerk Vorderpfalz haben am Montagmorgen die Geschwister-Scholl-Treppe der Uni belagert. Der Grund: Verdi hatte zum Streik aufgerufen. Denn die erste Runde der Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst vom 21. Januar wurde ohne zufriedenstellendes Ergebnis für die Beschäftigten beendet. Diese fordern unter anderem sechs Prozent mehr Geld, mindestens aber eine Erhöhung von 200 Euro. Auch Auszubildende und Praktikanten sollen 100 Euro mehr erhalten. Außerdem fordert Verdi, die Übernahme von Azubis vertraglich zu sichern. Um zu zeigen, dass es ihnen mit ihren Forderungen ernst ist, machten die Mitarbeiter mit Trillerpfeifen, gelben Westen und Transparenten auf sich aufmerksam. Unter dem Motto „Wenn sich die Arbeitgeber nicht bewegen, müssen wir uns bewegen!“ legten die Männer und Frauen rund eine Stunde ihre Arbeit nieder. „Ich bin zufrieden mit unserem Auftritt“, sagte Dominik Schäfer, Verdi-Vertrauensmann der Uni. An der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz wird heute gestreikt. Die Tarifverhandlungen werden morgen sowie am Donnerstag in Potsdam fortgesetzt.