Landau Bauarbeiten: Herrenbergstraße in den Osterferien voll gesperrt
Rund 30 Bürgerinnen und Bürger haben sich bei einer städtischen Informationsveranstaltung in den Räumlichkeiten der Firma Wickert Holzfachhandel über die geplante Sanierung der Landauer Herrenbergstraße informiert. Das teilt die Stadtverwaltung mit. Die Maßnahme betrifft den Abschnitt zwischen der Kreuzung Godramsteiner Straße und der B10-Brücke und soll in den Osterferien vom 30. März bis zum 10. April umgesetzt werden.
Während der Bauzeit wird die Herrenbergstraße für den Durchgangsverkehr voll gesperrt. Die Umleitung von und nach Nußdorf erfolgt über Godramstein. Die Maßnahme wird nach Angaben der Stadtverwaltung in zwei Bauabschnitten umgesetzt, damit der Lieferverkehr für die Gewerbebetriebe in der Lotsch- und der Bornbachstraße bestmöglich aufrechterhalten werden kann.
Insgesamt werden bei den Arbeiten laut Mitteilung rund 3800 Quadratmeter Asphalt erneuert. Der Landesbetrieb Mobilität (LBM) hatte zuvor bei der Straße Sanierungsbedarf festgestellt und die Stadt Landau daraufhin beauftragt, die Arbeiten für die innerorts liegende Landesstraße auszuschreiben und umzusetzen. „Wir setzen hier eine Maßnahme des Landes um und haben uns bewusst für eine Sanierung unter Vollsperrung entschieden“, wird Oberbürgermeister Dominik Geißler (CDU) in der Mitteilung zitiert. So könnten die Arbeiten gebündelt und zügig durchgeführt werden, um die Belastung zeitlich so kurz wie möglich zu halten.
LBM übernimmt Großteil der Kosten
Im Zuge der Arbeiten werde außerdem die östliche Bushaltestelle in der Herrenbergstraße barrierefrei ausgebaut und es entstehe zur besseren Querung ein ebenfalls barrierefreier Übergang, heißt es weiter. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 200.000 Euro. Davon übernimmt der LBM etwa 187.000 Euro für die Asphaltsanierung, die Stadt trägt rund 13.000 Euro für die barrierefreien Ausbauten.
Warum die Sanierung notwendig ist, obwohl die Straße oberflächlich noch vergleichsweise in Ordnung wirkt, erläuterte der Leiter der städtischen Mobilitätsabteilung Ralf Bernhard: „Von außen lässt sich der tatsächliche Zustand einer Straße oft nicht erkennen. Entscheidend ist auch, was unter der Deckschicht passiert. Wenn wir jetzt handeln, sichern wir die Herrenbergstraße für die kommenden 20 bis 30 Jahre.“ Damit vermeide man später einen kompletten Ausbau mit deutlich längerer Bauzeit.