Fußball TuS Knittelsheim hat sich noch nicht aufgegeben – nun gegen Offenbach
Am Sonntag, 15 Uhr, muss der TuS Knittelsheim zeigen, dass der Erfolg in Fußgönheim mehr als nur eine Eintagesfliege war. TuS-Präsident Thomas Richter sagt: „Ich habe mich einfach für die Jungs gefreut, dass ihr Einsatz mit Punkten belohnt wurde. Die Chancen auf den Klassenerhalt sind weiter nicht sehr hoch. Sollte es doch noch reichen, freuen wir uns umso mehr.“
Die Gäste vom Queichtal haben unter ihrem neuen Coach Yanik Wagner in sechs Partien nur einmal verloren, sind mit fünf Punkten Rückstand schärfster Verfolger des punktgleichen Führungsduos Grünstadt/Büchelberg. Wagner sagt: „Im Waldvogelpark müssen wir vor großer, lautstarker Kulisse beißen und bedingungslos den Kampf annehmen. Dann bin ich zuversichtlich, dass wir die Partie für uns entscheiden.“
Nicht mehr nur nach dem Fußball richten
Für den langjährigen Kapitän Tim Hörner ist es das letzte Südpfalzderby, er hört zum Saisonende nach 15 Jahren im FSV-Trikot auf. Er möchte sich danach häufiger seiner Angelrute und dem Rennrad widmen, mehr Zeit mit seiner Partnerin verbringen. Der Personalmanager eines großen Energieversorgers erklärt: „Ich habe in all den Jahren alles dem Fußball untergeordnet, auch der Urlaub richtete sich nach Saisonvorbereitung und Spielplan. Ich habe noch ganz viel Freude, deshalb ist jetzt der richtige Zeitpunkt um aufzuhören.“
Mit Yanik Wagner verbindet ihn eine lange Freundschaft, beide bildeten lange eine Fußballer-WG im Herzen Landaus. Deshalb unterstützt er ihn als spielender Co-Trainer. Seine Hochrechnung: Fünf Siege aus den letzten sechs Partien könnten zumindest für den Relegationsplatz reichen.
Der SV Büchelberg eröffnet am Samstag (16 Uhr) den Spieltag bei der formstarken TSG Pfeddersheim. Fortuna Billigheim-Ingenheim muss beim SV Gimbsheim am Sonntag (15 Uhr) punkten, um weiter im Rennen um den Aufstieg mitzumischen.