Tischtennis Pfalzliga: TV Wörth ist Meister

Pfalzmeister: die Tischtennisspieler des TV Wörth.
Pfalzmeister: die Tischtennisspieler des TV Wörth.

In ihrem dritten Jahr in der Pfalzliga holten sich die Tischtennisspieler des TV Wörth den Titel.

Nach dem Aufstieg zur Saison 2023/24 belegten die Mannen vom Rhein in den ersten beiden Jahren bereits den vierten Platz und in der Spielzeit darauf Platz drei. Den Topteams aus Kaiserslautern und Dahn trotzten die Wörther bereits Punkte ab. Die Meisterschaft, deutlich vor Rundenende, ist gleichbedeutend mit dem Aufstieg in die Verbandsoberliga.Zwar ging das Prestigeduell beim Tabellenzweiten TTC Brücken im April verloren, beim TTC konnten die Wörther noch nie gewinnen, aber der Vorsprung war bereits im Vorfeld so deutlich, das Wörth uneinholbar an der Spitze der Pfalzliga stand.

Und so hatten die Wörther bereits im Vorfeld Zeit, um sich mit den wichtigen Meister-Themen zu befassen: mit der Suche nach dem Motto für das obligatorische Meisterschafts-T-Shirt. Fündig wurden sie dann mit einem echten Klassiker, dem James-Bond-Film „Die Welt ist nicht genug“. Passend wurde der Titel dann zu „Die Pfalz ist nicht genug“ umgedichtet und das Motiv des Kino-Plakates durch einen Tischtennisspieler ersetzt.

Geschenk Waikar

Grundlage des Erfolgs war vor allem die Nachwuchsarbeit: „Zu dieser Saison erhielten wir unerwartet Verstärkung, der letztendlich auch unserer Jugendarbeit zu verdanken war“, meint Spieler Helmut Biernoth. Parth Waikar vom TTF Frankenthal (Jahrgang 2005) war den beiden Jugendspielern Jonas Richard (2007) und Jakob Götz (2006), jetziger Mannschaftsführer, seit über einem Jahrzehnt als Gegner von unzähligen Meisterschaften und Ranglisten bestens bekannt. Die drei Spieler führten über Jahre die Bestenliste ihrer Jahrgänge in der Pfalz an und sammelten über Jahre hinweg Meisterschaften auf Pfalz- und Südwestebene. „Parth begann im KIT in Karlsruhe Wirtschaftsinformatik zu studieren und fragte an, ob er zu uns wechseln dürfte“, erzählt Biernoth und bezeichnet den Neuzugang als „ein Geschenk“. Denn Waikar verlor im Meisterschaftsjahr im hinteren Paarkreuz kein einziges Spiel.

Dies sei auch eine Bestätigung für die Führung des Vereins unter Abteilungsleiter Martin Ritter, heißt es von Vereinsseite. Diese drei Nachwuchsspieler seien von diversen Vereinen mit Geld für ein Engagement gelockt worden, aber haben es vorgezogen beim TV Wörth zu spielen, bei dem nicht gezahlt werde, „sondern Kameradschaft und Zusammenhalt mit vielen gemeinsamen Erlebnissen über den Sport hinaus gelebt werden“, betont Biernoth.

Der für Parth Waikar in die zweite Mannschaft zurückgetretene Jan Schweyda verstärkte die Mannschaft und trug so maßgeblich dazu bei, dass sich diese in der zweiten Pfalzliga halten konnte. An seiner Seite reifte Jugendspieler Finn Hartfield heran und spielte sich zum Ende der Saison mit einer hervorragenden Bilanz in die erste Mannschaft. Hier zeichnete er sich bei Ersatzeinsätzen mit einer makellosen Bilanz aus und wird in der Verbandsoberliga den langjährigen Spitzenspieler Andre Wilhelms ersetzen, der aus familiären und beruflichen Gründen nur noch als Ersatzmann zur Verfügung stehen wird.

Die erste Jugendmannschaft sicherte sich ebenfalls die Pfalzmeisterschaft. Für die deutschen Einzelmeisterschaften Ü60 bei den Finals in Erfurt im Juni konnte sich Helmuth Biernoth als südwestdeutscher Vizemeister qualifizieren.

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