handball Marlene Kalf bei der WM: „Wir haben einen guten Weg gefunden“
Kalf, der Name ist noch nicht geläufig. Im Sommer hat Marlene Zapf geheiratet. Die aus Wörth stammende Linkshänderin wird bei der Weltmeisterschaft in Spanien ihr 100. Länderspiel bestreiten, wenn sie verletzungsfrei bleibt. Am Montag steht noch das dritte Gruppenspiel gegen Ungarn an.
Marlene, hast du erwartet, dass ihr so erfolgreich mit zwei klaren Siegen startet?
Natürlich haben wir auf Siege gehofft. Aber dass wir so souverän gewinnen, damit haben wir nicht gerechnet.
Bist du mit deinen Einsätzen und Leistungen zufrieden?
Ja, ich finde, dass wir einen insgesamt guten Weg gefunden haben. Alle Spielerinnen haben ihre Einsätze bekommen, die Belastung ist gut verteilt. Amelie Berger (aus Zweibrücken stammende Rechtsaußen, d. Re.) und ich ergänzen uns gut außen.
Wie geht es wohl weiter?
Gegen Ungarn haben wir das schwierigste Spiel. Es wäre wichtig, die zwei Punkte mitzunehmen in die nächste Runde, die wir erreicht haben. Da zählen die Punkte aus der Vorrunde mit. Es wird wichtig sein, von Anfang an eine stabile Abwehr gegen die Ungarn zu stellen. Wir haben uns vorgenommen, von Spiel zu Spiel zu denken. Deshalb warten wir zunächst ab, welche drei Gegner wir aus der anderen Gruppe mit Dänemark, Südkorea, Tunesien und Kongo bekommen.