Lokalsport Südpfalz Erster Matchball

LANDAU/GERMERSHEIM (fuss/alzi). Gipfeltreffen für den ASV Landau in der Volleyball-Oberliga der Damen: Das Duell beim Tabellenzweiten TV Rohrbach am Sonntag um 15 Uhr ist für den Tabellenführer gleichzeitig ein erster Matchball zur Meisterschaft.

„Wenn wir gewinnen, können wir die Meisterfeier planen“, sagt dann auch Trainer Thorsten Zäck angesichts von sieben Punkten Vorsprung und danach nur noch vier zu spielenden Partien. „Und wenn wir nur einen Punkt holen oder verlieren, haben wir immer noch ordentlich Vorsprung und keinen Gegner aus der oberen Tabellenhälfte mehr“, so Zäck gelassen. Den saarländischen Gegner mit der Ex-Landauerin Verena Götzinger kennt er nicht, da er beim 3:1-Vorrundenerfolg nicht dabei war. Wenn die Annahmeleistung stimme, könne in dieser Liga kein Gegner mithalten, so Zäck mit Verweis auf die überdurchschnittliche Qualität des eigenen Schnellangriffs, der nur dann wirkungsvoll eingesetzt werden kann, wenn auch die Genauigkeit in der Annahme des gegnerischen Aufschlags vorhanden ist. Der eigene Aufschlag ist dagegen in der jüngeren Vergangenheit das Sorgenkind, aber zumindest im Training war aus Trainersicht schon eine deutliche Leistungssteigerung erkennbar. Carolin Litges und vielleicht auch die beim letzten Spiel sehr starke Jana Leukel stehen auf der Ausfallliste für das Spitzenspiel. Die Spielvorbereitung gingen die Landauerinnen an diesem Wochenende etwas anders an, denn gestern Abend stieg zunächst die Geburtstagsfeier für den unter der Woche 30 Jahre alt gewordenen Trainer. Mit dem FC Wierschem gibt sich am am heutigen Samstag (17 Uhr, Berufsschulhalle) ein Top-Team der Oberliga ein Stelldichein bei den Germersheimerinnen. Als Regionalligaabsteiger zählte das Team vor der Saison durchaus zu den Aufstiegskandidaten und hat aktuell noch realistische Chancen auf den zweiten Platz. Im Hinspiel musste Germersheim eine 0:3-Niederlage einstecken. Damals war man den starken gegnerischen Aufschlägen nicht gewachsen und hatte auch in der Feldabwehr deutliche Probleme. Vor heimischen Fans will man aber komplett anders auftreten und beide Spielelemente stärker in den Fokus stellen. „Auch wenn wir nach der 2:3-Niederlage gegen Oberbieber letzte Woche etwas enttäuscht waren, konzentrieren wir uns voll auf das kommende Topspiel und werden unser Bestes geben,“ so Mittelblockerin Viktoria Swierkowski.

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