Lokalsport Südpfalz Die Wiedergutmachung

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LANDAU/GERMERSHEIM. Mit einem echten Kracher beginnen die Oberliga-Volleyballerinnen des ASV Landau die Rückrunde. Am heutigen Samstag um 16 Uhr steigt das Spitzenspiel mit dem Tabellenführer und dem Tabellenzweiten TV Rohrbach im Schulzentrum Ost.

Die saarländischen Gäste um die Ex-Landauerin Verena Götzinger liegen zwei Punkte hinter dem ASV und können ihn daher mit einem glatten Erfolg vom Spitzenplatz verdrängen. Sie fügten den Spielerinnen von Klaus Kuhn Mitte Oktober deren einzige Saisonniederlage zu, die mit 0:3 Sätzen und 59:75 Ballpunkten sogar sehr deutlich ausfiel. „Wir haben noch etwas gutzumachen und hatten damals einfach kollektiv einen schwarzen Tag. Das wird jetzt anders sein“, sagt Mittelblockerin Juliane Brenner. Ihre Rückrundenteilnahme stand längere Zeit gar nicht sicher fest; doch da die angehende Geographie- und Germanistik-Lehrerin im Dezember die Zusage für das Landauer Studienseminar erhielt, ist dieses Problem nicht aufgetreten. Während für Brenner die Schulzeit bald wieder beginnt, stehen vier Mitspielerinnen kurz vor dem Abschluss: Antonia Weitzel, Sophia Beutel, Alina Thomé und Luca Schnabel starteten diese Woche in die Phase der schriftlichen Abiturprüfungen. Zum Glück steht aber die Trainingshalle des Max-Slevogt-Gymnasiums im Januar zur Verfügung. In den vergangenen Jahren war sie immer für die Prüfungen genutzt und daher für Vereinsaktivitäten gesperrt worden. Das Rohrbacher Team ist bereits mit einem 3:0-Erfolg über den SV Haag am vergangenen Wochenende in die Rückrunde gestartet. Der ASV absolvierte derweil einen „guten Test unter Wettkampfbedingungen“ (Brenner) bei einem Turnier in Beiertheim, bei dem die Mannschaft trotz knapper Niederlagen auf Augenhöhe mit zwei nordbadischen Regionalligisten agierte. Für die TS Germersheim war der Punktgewinn im Derby in Mutterstadt kein so ganz schlechter Jahresauftakt. Heute Abend wartet das Heimspiel gegen den starken Aufsteiger DJK Andernach (19.30 Uhr, Berufsschule). Germersheims Trainer Andreas Hollstein sieht dem Match gelassen entgegen: „Andernach gehört in dieser Saison zu den Top 3 der Liga. Und da das Hinspiel eines unserer schlechtesten Matches war, kann es jetzt nur besser werden.“ In der Hinrunde waren vor allem Annahmeprobleme immer wieder Ursache für viele Punktverluste. Somit muss dieses Element besser werden und sollte im Fokus stehen. Die einzige wirkliche Anforderung des Trainers an seine Mannschaft besteht darin, dass das Angriffsspiel flexibler werden muss. Zumindest gegenüber dem Mutterstadt-Spiel (2:3-Niederlage) kann man sich hierin noch verbessern. Und wenn das Team dann befreit aufspielen kann, ist vielleicht mehr drin. |fuss/alzi

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