Handball Corona-Hotspot-Spiel?

 Markus Badinger von der HSG Landau/Land zwischen den Ottersheimern Joshua Albert und Andre Hilsendegen.
Markus Badinger von der HSG Landau/Land zwischen den Ottersheimern Joshua Albert und Andre Hilsendegen.

War das ein Corona-Hotspot-Handballspiel? Mit 39:24 gewann Pfalzliga-Spitzenreiter SG Ottersheim/Bellheim/Kuhardt/Zeiskam am 30. Januar in Albersweiler, wenig später fühlten sich mehrere Spieler krank. Gastgeber HSG Landau/Land hat es hart getroffen. Die HSG ließ seitdem drei Spiele verlegen, angesetzt ist erst wieder die Begegnung am 20. Februar in Heiligenstein. In dieser Situation, die den Wettbewerb außer Kraft setzt (am Wochenende fallen weitere Spiele aus), macht der Vorsitzende des HSV Albersweiler einen Vorschlag für die Pfalz- und Verbandsligen: Die Mannschaften, die Aufstiegschancen haben und aufsteigen wollen, könnten im April ein Turnier spielen, alle anderen die Runde, so gut es geht, ohne Druck zu Ende bringen, meint Rainer Gerstle. Jugendleiter und -trainer müssten jetzt schon abfragen, wie viele Jugendliche und Kinder sie für die nächste Runde haben. Auf Freiplätzen könnten im Sommer Qualifikationen gespielt werden. Gerstle befürchtet, dass der Handball weitere Mitglieder verliert.

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