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Freitag, 15. November 2019 - 13:11 Uhr Drucken

Landau-Ticker

Vandalismus an Kleiner Kalmit: Datenträger sichergestellt

Zerstörung an der kleinen Kalmit

Zerstörung an der kleinen Kalmit ( Foto: van)

Bei den am Donnerstag bei Dursuchungen sichergestellten Beweismitteln im Fall der Attacke auf die Kapelle auf der Kleinen Kalmit in Landau handelt es sich laut Oberstaatsanwältin Anne Herrmann um Datenträger. Ob die Verdächtigen die Tat selbst mit Videos oder Fotos dokumentiert haben, könne die Staatsanwaltschaft beim derzeitigen Stand der Ermittlungen nicht preisgeben. Bei den Verdächtigen handele es sich um deutsche Staatsbürger, sagt Herrmann auf RHEINPFALZ-Anfrage. 

Wohnräume von Verdächtigen durchsucht

Am Donnerstagabend haben die Landauer Polizei und die Staatsanwaltschaft einen ersten Ermittlungserfolg nach der Zerstörung der Kapelle auf der Kleinen Kalmit vermeldet: Vier Jugendliche im Alter von 16 und 17 Jahren werden verdächtigt, für den Vandalismus verantwortlich sein. Nach RHEINPFALZ-Informationen stammt zumindest einer aus dem Quartett aus Arzheim. 

Radlader im Goethepark gestohlen

Am 1. November zwischen 4.30 und 6.30 Uhr waren das Vordach der Kapelle auf der Kleinen Kalmit sowie die Prinz-Eugen-Hütte nahe den Wasser-Hochbehälten bei Arzheim mit einem gestohlenen Radlader zerstört worden. Auf dem Weg vom einen zum anderen Tatort hatten die Täter außerdem Weinbergszeilen in vier Wingerten sowie Feldwege beschädigt. Der Radlader war im Landauer Goethepark gestohlen worden, wo ein Bagger umgeworfen und eine Laterne beschädigt wurden. Die Zerstörungswut der Unbekannten hatte in der Öffentlichkeit für große Empörung gesorgt. Noch am selben Tag liefen Spendenaktionen an. Knapp 20.000 Euro sind inzwischen für den Wiederaufbau zusammengekommen. |fare/bsch/sas

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