Schließen x

Anmelden

»Registrieren     »Passwort vergessen

Dienstag, 10. September 2019 - 17:52 Uhr Drucken

Landau-Ticker

Unis: Lerch fragt nach Investitionen – GEW kritisiert Land

Der Campus der Landauer Uni im Fort.

Der Campus der Landauer Uni im Fort. ( Foto: van)

Der Landtagsabgeordnete Peter Lerch (CDU) aus Landau interessiert sich für die Uni-Strukturreform von Wissenschaftsminister Konrad Wolf (SPD). Dazu hat Lerch zwei Anfragen an die SPD-geführte Landesregierung gestellt. Zum einen will Lerch unter anderem wissen, wie viel das Land in den vergangenen Jahren aus eigenen Mitteln in die Landauer Uni investiert hat und wie viel Lehrpersonal mit befristeten Verträgen ausgestattet wurde. Zudem will Lerch wissen, ob die Landesregierung Erkenntnisse vorliegen hat, die belegen, dass Landau schlechter für eine Eigenständigkeit geeignet ist als der Standort Koblenz. Die Uni Koblenz-Landau soll getrennt werden, der Koblenzer Teil soll eigenständig werden, während der Landauer Standort mit der Technischen Uni Kaiserslautern fusionieren soll.

Auch die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat am Dienstag die Landesregierung kritisiert. Die universitäre Ausbildung in Rheinland-Pfalz genieße nicht den hohen Stellenwert wie in anderen Bundesländern. „Sie ist nach wie vor chronisch unterfinanziert“, sagt GEW-Landesvorsitzender Klaus-Peter Hammer. Einer Auswertung des Statistischen Bundesamts zufolge beliefen sich die Ausgaben je Studierendem auf den Universitäten (ohne Medizin) im Jahr 2017 in Rheinland-Pfalz auf 6.400 Euro. Damit befinde sich Rheinland-Pfalz mit Nordrhein-Westfalen (5.790 Euro) sowie den Stadtstaaten Bremen (5.970 Euro) und Berlin (6.410 Euro) auf den hinteren Plätzen im Vergleich aller Bundesländer. Spitzenreiter seien Thüringen (10.030 Euro), sowie Saarland und Sachsen-Anhalt mit 9.410 Euro.

|(rhp/fare)

Südpfalz-Ticker