Schließen x

Anmelden

»Registrieren     »Passwort vergessen

Donnerstag, 07. November 2019 Drucken

Kreis Germersheim

Rheinbrücke soll im Dezember freigegeben werden

Von Andreas Lapos

Die Sanierungsarbeiten auf der Rheinbrücke sollen weiter beschleunigt werden.

Die Sanierungsarbeiten auf der Rheinbrücke sollen weiter beschleunigt werden. (Foto: Iversen)

Lange war fraglich, ob die Sanierung der Rheinbrücke wie geplant zum Jahresende abgeschlossen werden kann. In den vergangen Wochen prüfte das Regierungspräsidium Karlsruhe gemeinsam mit den Baufirmen, welche Maßnahmen ergriffen werden können, um den Termin zum Jahresende 2019 einzuhalten.

Wörth/Karlsruhe. Gute Nachrichten für die Pendler zwischen Karlsruhe und der Südpfalz. Wie das Regierungspräsidium Karlsruhe jetzt mitteilte, können die verkehrsbehindernden Arbeiten auf der Rheinbrücke zwischen Karlsruhe und Wörth wohl doch noch in diesem Jahr abgeschlossen werden.

Die Brücke kann demnach Ende Dezember wieder komplett für den Verkehr frei gegeben werden. Kleiner Wermutstropfen: bis Ende Januar soll ein Tempolimit von 60 Stundenkilometern angeordnet werden, da die Mittelleitplanken zwischen den Richtungsfahrbahnen erst später geschlossen werden können. Dies soll im Laufe des Januars, während der verkehrsarmen Zeit, nachgeholt werden.

Zuletzt hatte es Zweifel gegeben, ob der ursprünglich vor Jahresende anvisierte Termin gehalten werden kann. Auf der südlichen Hälfte der Brücke waren während der Arbeiten unerwartete Schäden an der Stahlkonstruktion entdeckt worden, die zunächst beseitigt werden mussten. Der Einbau des ultrahochfesten Betons auf dem zweiten Brückenteils verschob sich deshalb um einige Wochen und der Termin für die Verkehrsfreigabe wackelte. In den vergangenen Wochen gab es nun zahlreiche Gespräche mit den Baufirmen, mit dem Ziel, die Restarbeiten zu optimieren. Letztlich konnte der ohnehin schon hohe Personaleinsatz nochmals verstärkt und der Bauablauf gestrafft werden, so dass die verkehrsbeeinträchtigenden Bauarbeiten wohl bis zum Jahresende abgeschlossen werden können. Teilweise sollen Arbeiten parallel ablaufen, zudem würden Erfahrungen aus dem ersten Bauabschnitt in Fahrtrichtung Wörth mit einfließen. Diese Beschleunigungsmaßnahmen sind allerdings mit einem sehr hohen Koordinierungsaufwand und auch höheren Kosten verbunden.

Damit es mit der Verkehrsfreigabe bis Ende des Jahres klappt, sollten allerdings keine unvorhersehbaren Ereignisse eintreten und auch das Wetter muss mitspielen. Die Arbeiten an der Brücke gehen übrigens auch nach der Verkehrsfreigabe weiter. Der Korrosionsschutz im Bereich der Radwege sowie unter der Brücke muss noch aufgebracht werden. Während dieser Arbeiten steht dem Radverkehr deshalb nur ein Radweg mit Begegnungsverkehr zur Verfügung. |lap

Südpfalz-Ticker