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Mittwoch, 17. Oktober 2018 Drucken

Landau: Lokalsport

Patrick Brechtel: Bin nur ein Mosaikstein

Fussball: SV Rülzheim im Verbandspokal gegen FC Speyer – Verstärkungen in der Reservistenrolle

Von Mathias Meyer

Jesko Pfister (links, mit dem Kandeler George Wood) hat seine Chance beim SV Rülzheim ergriffen und sich mit guten Leistungen „festgespielt“.

Jesko Pfister (links, mit dem Kandeler George Wood) hat seine Chance beim SV Rülzheim ergriffen und sich mit guten Leistungen „festgespielt“. ( Foto: Iversen)

«RÜLZHEIM.» Erwartet werden darf ein Duell auf Augenhöhe: Heute um 19.30 Uhr empfängt Landesligist SV Rülzheim den klassenhöheren FC Speyer 09 zum Achtelfinalspiel im Fußball-Verbandspokal.

Ob Rülzheims Spielertrainer Patrick Brechtel gegen den Verbandsligisten auf dem Platz stehen kann? Er zog sich am Freitag beim 8:0-Erfolg gegen Kandel eine Muskelverletzung im Oberschenkel zu. Brechtel weiß um seine Bedeutung für das Team: „Ich stelle mich ja nur deshalb auf, weil ich der Meinung bin, der Mannschaft helfen zu können, fühlte mich zuletzt absolut fit. Und die Mannschaft fordert auch, dass ich spiele.“ Dennoch ist ihm nicht bange, sollte er passen müssen: „Ich bin nur ein Mosaikstein in dem Ganzen. Wir haben mit beispielsweise Carsten Lutz einen Spieler, der meine Rolle sicher nicht schlechter ausfüllen kann.“

In Speyer sieht Brechtel eine Mannschaft, die von Trainer Ralf Gimmy zu einer guten, spielstarken Mischung geformt wurde: „Sie sind sicher Favorit“, verteilt Brechtel, zuletzt mit Daniel Geiger im Mittelfeld Dreh- und Angelpunkt seiner Mannschaft, die Rollen klar.

Experimente will er nicht wagen: „Ich schicke die Elf auf den Platz, von der ich glaube, dass sie für dieses Spiel die größten Erfolgsaussichten hat.“ Eine Gelegenheit, Spielern, die zuletzt nicht so zum Zuge gekommen sind, Einsatzzeiten zu verschaffen, sieht er nicht in diesem Spiel. „Natürlich ist es nicht leicht für diejenigen, die zuletzt draußen saßen. Aber die anderen haben es auch gut gemacht.“

So muss sich der oberligaerfahrene Bojan Custic, der nach einem Lapsus in Büchelberg seinen Stammplatz verloren hat, in Geduld üben: „Das habe ich auch mit ihm besprochen“, sagt Brechtel. Denn Dominik Steinel und Martin Kramer „haben sich zuletzt in der Innenverteidigung sehr gut gefunden“.

Maximilian Krämer konnte sein Vorhaben, ein Kopfballtor gegen Kandel, nicht in die Tat umsetzen. „Ihn hatte das Pokalspiel gegen Ludwigshafen weit zurückgeworfen, weil der Einsatz da über 90 Minuten für ihn zu früh kam. Er brauchte jetzt eine Pause“, sagt der Trainer, der mit André Nenning einen ähnlichen Spielertypen für die Mittelstürmer-Position im Kader hat.

Nachdem Jesko Pfister als Außenverteidiger Steven Bendusch in dessen Abwesenheit gut vertrat, musste sich auch der nächste aus Mechtersheim gekommene Zugang mit der Reservistenrolle zufriedengeben. Brechtel schaut nicht auf Namen und Reputationen, wenn es um die Aufstellung geht. Dem Zugang aus Jockgrim hatte kaum einer einen Stammplatz zugetraut. Doch Pfister ist seit Saisonbeginn eine feste Größe. Er überzeugt offensiv wie defensiv auf der Außenbahn und hat sich „festgespielt“.

Weil auch Andelo Srzentic dort zu Hause ist, gut spielt und torgefährlich ist, ist auch Renaldo-Doru Balasa derzeit in der Warteschleife.

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