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Donnerstag, 19. September 2019 - 16:55 Uhr Drucken

Landau-Ticker

Landau: So teuer würde eine Tiefgarage unter dem Weißquartierplatz

Seit Anfang 2018 hängen die Protest-Banner rund um den Weißquartierplatz.

Seit Anfang 2018 hängen die Protest-Banner rund um den Weißquartierplatz. ( Foto: van)

Eine Tiefgarage unter dem Landauer Weißquartierplatz würde zwischen 8,5 und 12 Millionen Euro kosten. Als Finanzdezernent könne er sich nicht vorstellen, wie die Stadt das in den nächsten Jahren finanzieren soll, sagte Oberbürgermeister Thomas Hirsch (CDU) am Donnerstagnachmittag vor der Presse. Gemeinsam mit Bauamtsleiter Christoph Kamplade präsentierte er die Ergebnisse der Untersuchungen im Auftrag des Stadtrats.

Bunker wäre kein Hindernis

„Eine Tiefgarage wäre mit einfachen Mitteln möglich“, sagte Kamplade, „sie ist technisch, juristisch, fachlich denkbar.“ Zusätzliche Verkehrsbelastungen wären unerheblich. Basis der Untersuchungen waren die vier Siegerentwürfe des Architektenwettbewerbs zur Parksituation auf dem Weißquartierplatz, die von zwei Ebenen, in einem Fall von sieben Ebenen ausgegangen sind. Reste eines Betonbunkers als Teil des Westwalls in einer Tiefe von 2,60 Meter wären kein Hindernis, sagte Kamplade. Der Bau würde dadurch allerdings aufwendiger.

Bei Diskussion zurück auf Null

Hirsch plädiert dafür, nun wieder neu einzusteigen in eine Diskussion über die Verkehrsströme und Parkplätze in Königstraße und Martin-Luther-Straße. Das Projekt auf dem Weißquartierplatz war von Anfang an umstritten in der Stadt. Eine Bürgerinitiative kämpft für den Erhalt des Platzes in der jetzigen Form und gibt an, über 6000 Unterschriften gesammelt zu haben. Ausgangspunkt der neuen Überlegungen vor zwei Jahren war eine Bürgerbeteiligung. Die Anlieger lehnten sich gegen die Pläne für einen gegenläufigen Radverkehr in der Königstraße auf, weil zu viele Parkplätze in der Geschäftsstraße wegfallen würden.

|sas

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