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Mittwoch, 10. Januar 2018 Drucken

Landau: Kultur Regional

KULTURNOTIZEN: Musik der Sinti und Roma im Gemeindezentrum

Im protestantischen Gemeindezentrum Kandel, Schulgasse 2, spielt am Sonntag, 14. Januar, 17 Uhr,

das Trio Amaro-dji. Übersetzt aus der Sprache der Sinti und Roma bedeutet dies „Unsere Seele“. Das Trio spielt vor allem Musik der Sinti und Roma aus Ungarn. Neben volkstümlichen Stücken sind Bearbeitungen bekannter Melodien zu hören. Mitglieder des aus dem Raum Straßburg kommenden Trios sind Natali Pavlović (Flügel), Sorin Gheraliu, (Zymbal) und Julien Pidancier (Geige).

Banges Herzklopfen, Gänsehaut und Gruseln verspricht die Kandeler Autorin und Medizinjournalistin Brigitte van Hattem, die in der Nacht vom 26. auf den 27. Januar im Hotel Luisenpark in Bad Bergzabern Geschichten aus ihren Büchern „Und du bist weg“ sowie „Ein Versehen mit Todesfolge“ vorliest. In den Büchern geht es um skurrile Todesfälle, die auf Tatsachen beruhen. Die Autorin hat Obduktionsberichte zu solchen Fällen gesammelt und zu Kurzgeschichten verarbeitet. Beginn der Lesung ist um Mitternacht, Einlass ab 22 Uhr. Für hungrige Gäste hält das Hotel ein Hexen-Chili bereit.

Von Post-Metal bis zu Art-Rock reicht das musikalische Paket, das der Scuzzlebutt-Verein am Samstag in der Landauer Rhumbar schnürt. Zu Gast sind zwei Gruppen aus dem Nachbarland im Osten. Die Brüder Johann, Roman und Hubert Beselt aus Ettlingen spielen als Sons of Sounds „Free Metal“, wie sie ihren Stil bezeichnen. Aus einer metallischen Basis werden Ausflüge in progressive oder artrockige Musik unternommen. Das Trio Codeia aus Baden-Württemberg spielt hardcore-beeinflussten Post-Metal, der an Genre-Vorreiter wie Isis oder Cult of Luna erinnert. Beginn: 20 Uhr, Eintritt: 8 Euro.

Das Universum-Kinocenter präsentiert am Sonntag, 14. Januar, 14 Uhr, die Premiere des Films „Hannah – Ein buddhistischer Weg zur Freiheit“, der am 18. Januar in den deutschen Kinos anläuft. Im Anschluss an den etwa 90 Minuten dauernden Film ist eine Besprechung mit einem Vertreter des Produzenten und Mitgliedern des Buddhistischen Zentrums Landau. „Hannah“ ist das Porträt der Dänin Hannah Nydahl, die als bedeutendste Pionierin des Buddhismus im Westen gilt. Die Regisseurin Marta György-Kessler hat den Film mit dem britischen Produzenten Adam Penny realisiert. Tickets an den Kinokassen oder im Internet unter www.universum-kinocenter.de.

Im Begleitprogramm der großen Etrusker-Ausstellung im Badischen Landesmuseum in Karlsruhe spricht morgen, 18 Uhr, im Gartensaal des Schlosses Ellen Thiermann zum Thema „Mythos Etrusker – Überlegungen zur Identität eines einzigartigen Volkes“. Die Etrusker-Expertin lehrt und forscht an der Universität Zürich. Eintritt vier Euro.

Die Komödie „Willkommen“ der Theaterautoren Lutz Hübner und Sarah Nemitz hat am Samstag, 13. Januar, 19.30 Uhr, Premiere im Badischen Staatstheater in Karlsruhe. Dies in einer Inszenierung von Nicolai Sykosch. Zum Inhalt: Benny geht für ein Jahr als Gastdozent nach New York – sein Anteil an der WG im 200-Quadratmeter-Altbau-Paradies muss untervermietet werden. Er möchte das Zimmer Flüchtlingen zur Verfügung stellen. Sofort nimmt das Gedankenkarussell der vier verbleibenden Stuck-Liebhaber rasant Fahrt auf. Wird man sich dann noch nackt durch die Wohnung bewegen können? Wie lange freut man sich über „südliche“ Lebensfreude? Und könnte man das Zusammenleben in einem künstlerischen Projekt dokumentieren?

Die Gemeindebücherei Freimersheim lädt für Sonntag, 21. Januar, 17 Uhr, zu einer Lesung in die Frimarhalle, Hauptstraße 61, ein. Katharina Magdalena Mattich, Ulrike Goergen, Susanna Hedrich und Karin Firlus, Mitglieder der Speyerer Literaturgruppe Textträumer, werden kurze Gedichte und Geschichten lesen. Der Eintritt ist frei. |rhp/ann

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