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Mittwoch, 12. September 2018 - 14:14 Uhr Drucken

Germersheim-Ticker

Karlsruhe: Kleinbusse im Visier der Polizei

Bei einer länderürbergreifenden Kontrolle haben Polizisten allein im Bereich Karlsruhe etliche Beanstandungen gemacht. Symbolfoto: dpa

Bei einer länderürbergreifenden Kontrolle haben Polizisten allein im Bereich Karlsruhe etliche Beanstandungen gemacht. Symbolfoto: dpa

Bei einer länderübergreifenden Verkehrskontrolle mit dem Schwerpunkt auf Personen- und Güterbeförderung wurden durch spezialisierte Kräfte des Polizeipräsidiums Karlsruhe, des Polizeipräsidiums Südhessen, der Landespolizeischule Rheinland-Pfalz und des Polizeipräsidiums Koblenz am Sonntag Kleinbusse (sogenannte 1+8 Sitzer) kontrolliert. Dies teilt die Polizei am Mittwoch mit. Das Ergebnis ist für die Beamten ernüchternd.

Beanstandungen in 11 von 13 Fällen



Zwischen 9 und 15 Uhr habe man 13 Fahrzeuge von den Autobahnen 5 und 8 zum Autobahnpolizeirevier nach Karlsruhe gelotst und dort auf dem Gelände kontrolliert, heißt es. Alle Fahrzeuge waren demnach im südosteuropäischen Raum zugelassen und beförderten Personen, die für die Beförderungsleistung bezahlen mussten. Mehrere der kontrollierten Fahrzeuge führten außerdem noch nicht zugelassene Autos auf Anhängern mit. Daher handele es sich um gewerbliche Personenbeförderungen und Güterbeförderungen, so die Polizei. Die erforderlichen Genehmigungen lagen in elf Fällen nicht vor. Weiterhin wurden bei fast allen Fahrzeugführern Verstöße gegen die Lenk- und Ruhezeiten festgestellt. Bei neun Kleinbussen habe man die Weiterfahrt untersagt, bei sechs verkehrsunsicheren Fahrzeugen aufgrund erheblicher technischer Mängel. Nach Beseitigung der Mängel und Ableistung der erforderlichen Ruhezeit konnte die Weiterfahrt – ohne die Fahrgäste und den Fahrzeugen auf den Anhängern – erfolgen, heißt es im Polizeibericht. Sicherheitsleistungen in Höhe von mehr als 14.000 Euro seien obendrein angeordnet und mehrere Ordnungswidrigkeiten-Verfahren eingeleitet worden.
|lsb

 

 

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