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Donnerstag, 26. März 2020 - 17:38 Uhr Drucken

Germersheim-Ticker

Gleichstrom-Umspannwerk in Philippsburg darf gebaut werden

Das neue Umspannwerk soll künftig erneuerbaren Strom, der als Gleichstrom nach Philippsburg transportiert wird, in Wechselstrom umwandeln und ins Stromnetz einspeisen.

Das neue Umspannwerk soll künftig erneuerbaren Strom, der als Gleichstrom nach Philippsburg transportiert wird, in Wechselstrom umwandeln und ins Stromnetz einspeisen. (Foto: Iversen)

Das Landratsamt Karlsruhe hat TransnetBW die Genehmigung für den Bau des Gleichstrom-Umspannwerks am Standort Philippsburg nach Bundesimmissionsschutzgesetz (BImSchG) erteilt, wie der Übertragungsnetzbetreiber mitteilte. Das Gleichstrom-Umspannwerk soll demnach künftig erneuerbaren Strom, der als Gleichstrom nach Philippsburg transportiert wird, in Wechselstrom umwandeln und in das bestehende Wechselstromnetz einspeisen.

„Das Gleichstrom-Umspannwerk spielt eine zentrale Rolle bei der Integration erneuerbarer Energien in das Übertragungsnetz“, so Dr. Werner Götz, Vorsitzender Geschäftsführer der TransnetBW. „Vom Standort Philippsburg aus wird in Zukunft erneuerbarer Strom in die ganze Region fließen. Damit legen wir einen Grundstein für die Versorgungssicherheit in einer Zukunft ohne Kernkraft und Kohle.“

Das Gleichstrom-Umspannwerk wird auf dem Gelände des Kernkraftwerks Philippsburg gebaut und hat einen Flächenbedarf von rund 100.000 Quadratmetern. TransnetBW hatte nach eigenen Angaben „von Beginn an den Dialog mit den Menschen vor Ort gesucht und wird auch weiterhin über die Entwicklungen im Projekt informieren“.

Das Gleichstrom-Umspannwerk Philippsburg bildet den südlichen Endpunkt der Gleichstromleitung „Ultranet“, die in Zukunft erneuerbaren Strom verlustarm aus dem Norden Deutschlands nach Süden bringen soll und umgekehrt.

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