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Dienstag, 09. Januar 2018 Drucken

Landau: Kultur Regional

Ausdruck voll Poesie und Virtuosität

Pianist Felipe der Sousa gefällt in Klingenmünster

Von Vera Allmann-Stübinger

Klavierkonzerte generell sind eines der Schwergewichte in der Klassik. Majestätisch, kraftvoll, aber auch melancholisch und leise faszinieren diese Momente der klassischen Musik. So auch am Sonntag im Stiftsgut Keysermühle in Klingenmünster. Der brasilianische Klavierpianist Felipe de Sousa gab sich für ein Neujahrskonzert in der Remise die Ehre.

22 Jahre ist der Meisterschüler der Hochschule für Musik in Karlsruhe erst alt. Doch sein Ausdrucksspektrum beinhaltet jetzt schon viel Poesie und Virtuosität. Schlicht - er verzauberte die Zuhörer im vollbesetzten Saal. Große Komponisten wie Beethoven, Mendelsohn-Bartholdy oder Skrjabin standen auf dem Programm des Konzerts.

Doch zuerst führte der Pianist seine Zuhörer in das Programm ein. Er erklärte, um was für ein Stück es sich jeweils handelte, und wie sie entstanden sind.

Die Klaviersonate Nr. 4 Es-Dur, op.7 von Ludwig van Beethoven spielte der junge Pianist mit viel Esprit und voller Kraft, ganz „beethovenlike“.

Danach folgten Lieder ohne Worte und das Präludium und Fuge in D-Dur, op. 35 von Felix Mendelsohn-Bartholdy. Harmonisch, fast schon leichtfüßig begannen die Stücke, um gleich danach in fast schon eine Art Schwermütigkeit überzugehen.

Eine kleine facettenreiche Reminiszenz an das Heimatland von de Sousa erklang mit einem Stück des brasilianischen Komponisten und Dirigenten Heitor Villa-Lobos.

Nach einer Pause folgten Stücke von Cesare Franck, wie Prelude, Choral et Fuge, und die vierte Klaviersonate Fis-Dur, op. 30 von Alexander N. Skrjabin. Die Intensität beider Stücke hallte nach und das Publikum dankte für den Vortrag mit viel anerkennendem Applaus.

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