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Freitag, 04. Januar 2019 Drucken

Kusel: Lokalsport

„Meine Lippen, sie küssen so heiß“

Westpfälzisches Symphonieorchester präsentiert beim Neujahrskonzert am Sonntag Melodien berühmter Komponisten

Solisten beim Neujahrskonzert sind die Sopranistin Ruth Dobers und der Tenor Marcus Elsässer.

Solisten beim Neujahrskonzert sind die Sopranistin Ruth Dobers und der Tenor Marcus Elsässer. ( Foto: Kreisverwaltung/Frei)

Am kommenden Sonntag lädt das westpfälzische Symphonieorchester wieder zum Neujahrskonzert in der Kuseler Fritz-Wunderlich-Halle ein. Unter der Leitung von Thomas Germain präsentiert das Orchester ab 19.30 Uhr berühmte Kompositionen unter anderem von Bizet, Brahms, Offenbauch, Gounod, Nicolai, Lehar und Johann Strauß (Sohn). Solisten sind die Sopranistin Anna Dobers und der Tenor Marcus Elsässer.

Die in Wien geborene und zunächst instrumental ausgebildete Sopranistin Ruth Dobers entdeckte ihre Leidenschaft für das Singen in der Christophorus-Kantorei Altensteig. Um ihren breit gefächerten musikalischen Interessen nachgehen zu können, entschied sie sich für das Studium der Schulmusik mit Hauptfach Querflöte an der Musikhochschule Trossingen, wodurch sie neben der Gesangsausbildung unter anderem ihre Fähigkeiten in Chor- und Orchesterleitung, Klavier- und Querflötenspiel ausbauen konnte. Anschließend studierte sie Gesang bei Andreas Reibenspies ebenfalls an der Musikhochschule Trossingen. Meisterkurse absolvierte sie bei Klesie Kelly-Moog, Lucy Schauffer und Neil Semer. Ruth Dobers erfreut sich einer wachsenden Konzerttätigkeit mit dem Schwerpunkt geistliches Oratorium.

Der Tenor Marcus Elsässer mit deutsch-indischen Wurzeln wuchs in Berlin auf. Als langjähriges Mitglied des Knabenchors Berlin kam er als Solist unter anderem an die Deutsche Oper Berlin. Er studierte Schulmusik und Gesang bei Sabine Ritterbusch und bei Andreas Reibenspies. Meisterkurse bei Kurt Widmer, Harry Kupfer, James Taylor, Klesie Kelly-Moog ergänzten seine Ausbildung. Aktuell arbeitet er mit Neil Semer zusammen. Auf der Opernbühne war er zuletzt im Staatstheater Wiesbaden in Bernd Alois Zimmermanns „Die Soldaten“ als Erster Offizier zu sehen. Zuvor trat er im Festspielhaus Baden-Baden bei den Osterfestspielen mit den Berliner Philharmonikern in der „Zauberflöte für Kinder“ als Monostatos auf. Engagements führten in mehrmals an die Opernakademie Bad Orb und die Kammeroper Konstanz.

Einen Schwerpunkt seines künstlerischen Schaffens bildet das Oratorium. Sein Repertoire beinhaltet hierbei die großen Werke der Kirchenmusik von der Renaissance bis zur Moderne. Dabei steht besonders die Partie des Evangelisten in den Oratorien Johann Sebastian Bachs im Zentrum, die ihn durch ganz Deutschland und ins Ausland führen.

Er sang mit den Berliner Philharmonikern, dem Hessischen Staatsorchester, den Duisburger Philharmonikern der Nordwestdeutschen Philharmonie, dem Barockorchester L’arpa festante und der Philharmonie Südwestfalen.

Info

—Programm: Georges Bizet: Prélude aus Carmen; „Je dis que rien ne m’épouvante“, „ Je crois entendre“. Charles Gounod: „Valse des fleurs“, „ Je veux vivre“. Gaetano Donizetti : „Ah mes amis…“. Jacques Offenbach: „Barcarole“. Giacchino Rossini: „Si, ritrovarla, io giuro“. Peter Tschaikowski: Walzer aus Schwanensee. Johannes Brahms: Ungarischer Tanz Nr. 1. Otto Nicolai : „Fenton, mein Mädchen“. Johann Strauss (Sohn): „Tritsch-Tratsch-Polka“, „Trinke Liebchen“, „Wiener Blut“. Franz Lehár: „Gern hab’ ich die Frau’n geküsst“, „Meine Lippen, sie küssen so heiß“, „Lippen schweigen“. Johann Strauss (Sohn): „An der schönen blauen Donau“.

—Eintrittskarten gibt es im Bürgerbüro der

Kreisverwaltung Kusel, Trierer Straße 49 - 51, in der Tourist-Information und Mobilitätszentrale Pfälzer Bergland, Bahnhofstraße 67 und unter der Tickethotline 06381 424-496 und 9969552. |rhp/dgg

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