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Donnerstag, 07. Juni 2018 - 09:13 Uhr Drucken

Kusel-Ticker

Lauterecken: Dachstuhl-Brand bei Seniorenheim (mit Video)

Von Dietmar Fligg

Die Feuerwehren der Umgebung waren im Großeinsatz. (Foto: Sayer)

Die Feuerwehren der Umgebung waren im Großeinsatz. (Foto: Sayer)

Die Feuerwehren der Umgebung waren im Großeinsatz. (Foto: Sayer)

Auch aus größerer Entfernung ist eine Rauchsäule zu sehen. Foto: Kajo

Auch aus größerer Entfernung ist eine Rauchsäule zu sehen. Foto: Kajo

(Foto: Kajo)

(Foto: Kajo)

(Foto: Kajo)

(Foto: Kajo)

(Aktualisiert: 17.29 Uhr) Die Löscharbeiten am Seniorenheim in Lauterecken dauern an. Noch immer flammen immer wieder Glutnester auf, zudem quellen Rauchschwaden aus dem Dachstuhl des Gebäudes, der am Donnerstagmorgen gegen 8.30 Uhr aus noch ungeklärter Ursache in Brand geraten war.

Polizei: Eine Verletzte

 

Verletzt wurde, entgegen den vorherigen Informationen, eine 97-jährige Bewohnerin des Seniorenheims. Sie wurde am Nachmittag mit Verdacht auf Rauchvergiftung ins Krankenhaus gebracht. Das Personal brachte alle Bewohner in Zusammenarbeit mit Feuerwehrkräften in Sicherheit. Etwa 130 Bewohner hielten sich laut Heimleitung am Morgen in dem Gebäude auf. Im wenige Meter entfernten Turnerheim wurden sie zunächst untergebracht und vom Personal und Ärzten betreut. Einige Bewohner wurden zwischenzeitlich von ihren Angehörigen abgeholt.

Senioren müssen umziehen

 

Da das Seniorenheim auf unbestimmte Zeit nicht bewohnbar ist, sind gestern noch fast alle Senioren in Häusern der Pro-Seniore-Gruppe in Bad Sobernheim, Bad Kreuznach, Homburg und Pirmasens untergebracht worden, einige auch im Heim der protestantischen Altenhilfe Westpfalz in Wolfstein, wie die Sprecherin der Kreisverwaltung, Karla Hagner, gestern Nachmittag auf Anfrage mitteilte.

Polizei: Dachstuhl einsturzgefährdet

 

In einer Pressemitteilung am Abend teilt die Polizei mit, das der Dachstuhl durch den Brand stark beschädigt wurde und einsturzgefährdet ist. Im Hinblick auf die Unwetterwarnungen für die Region will die Feuerwehr mit Unterstützung des Technischen Hilfswerks das Dach des Gebäudes abtragen. Dafür sollen laut Polizei die Ziegel abgedeckt und das Gebälk zurückgeschnitten werden. Um die Arbeiten möglichst schnell durchführen zu können, wurden mehrere Kranfahrzeuge und große Lkw angefordert. Einige waren bereits um 17.20 Uhr in Lauterecken eingetroffen haben die Arbeit aufgenommen. Für den Aufbau und Einsatz der Kranfahrzeuge muss voraussichtlich die Durchgangsstraße in Lauterecken (Hauptstraße) im Bereich des Brandortes gesperrt werden. Die Dauer der Sperrung ist für die Polizei nicht abschätzbar. Die Arbeiten sollen auch bei einsetzender Dunkelheit fortgesetzt werden.

Info-Telefon für Angehörige

 

Über den Brand und die Ereignisse des Tages will der Landrat des Landkreises Kusel am Freitag bei einer Pressekonferenz informieren. Für Angehörige hat die Einsatzleitung der Feuerwehr ein Infotelefon (0171 2471311) geschaltet. Wie die Polizei mitteilt, wird die Kriminalpolizei Kaiserslautern nach Ende der Löscharbeiten nach der Brandursache forschen.



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