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Dienstag, 05. Dezember 2017 Drucken

Landkreis Kusel

Finanzierungsmodell für FCK-Miete gesucht

KAISERSLAUTERN: Stadt und Klub beraten Stadionentgelt

Die Stadt Kaiserslautern will gemeinsam mit dem 1. FCK ein Finanzierungsmodell entwickeln, das eine mögliche Verringerung der Stadionmiete in der Zweiten und Dritten Fußball-Bundesliga ausgleicht. Das erklärte gestern auf Anfrage Oberbürgermeister Klaus Weichel.

Die Stadt stehe diesbezüglich in intensivem Austausch mit allen Beteiligten, erklärte der Rathauschef. Er kündigte eine weitere Aufsichtsratssitzung der Fritz-Walter-Stadiongesellschaft zu dem Thema an. Der Stadtrat werde sich voraussichtlich in einer seiner ersten Sitzungen im neuen Jahr mit dem Thema befassen.

Wie berichtet, hat der Fußball-Zweitligist einen Antrag auf Minderung der Stadionmiete für die Zweite und für die Dritte Fußball-Bundesliga bei der Stadiongesellschaft eingereicht. Danach will der 1. FCK künftig in der Zweiten Liga 2,4 Millionen Euro zahlen und in der Dritten Liga nur noch 425.000 Euro. Die Stadionmiete liegt derzeit bei 3,2 Millionen Euro. Die Miethöhe basiert auf der Höhe der Zinszahlungen von 2,951 Millionen Euro für einen Kredit von 65 Millionen Euro, der seinerzeit für den Erwerb des Fritz-Walter-Stadions seitens der Stadt aufgenommen werden musste.

Die Tatsache, dass der 1. FCK zuletzt faktisch auch nur 2,4 Millionen Euro Miete in der Zweiten Liga zahlte, beruhte darauf, dass die Differenz von 800.000 Euro auf die Miethöhe von 3,2 Millionen Euro über einen Cashpool ausgeglichen worden ist.

Problem: Der Cashpool ist nach Abschluss der laufenden Saison 2017/ 2018 aufgebraucht. Er war ursprünglich mit 2,975 Millionen Euro gefüllt. Der größte Teil des Cashpools stammte mit 2,625 Millionen aus dem Verkauf des Nachwuchsleistungszentrums Fröhnerhof von der Stadt an den FCK. Hinzu kamen 350.000 Euro Einnahmen aus dem DFB-Pokal. |rdz

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