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Freitag, 11. Januar 2019 Drucken

Kusel: Lokalsport

Aufstiegszug wohl schon abgefahren

ZWISCHENBILANZ (8): Spesbach und Bruchmühlbach-Miesau dem Restfeld der C-Klasse Mitte enteilt

von Christian Hamm

In sieben Spielen achtmal erfolgreich: Sebastian Rech (rotes Trikot, gegen Brückens Sandro Günsche) von der SG Haschbach-Schellweiler II, in der C-Klasse Mitte zur Winterpause als Tabellendritter die bestplatzierte Truppe aus dem Landkreis Kusel.

In sieben Spielen achtmal erfolgreich: Sebastian Rech (rotes Trikot, gegen Brückens Sandro Günsche) von der SG Haschbach-Schellweiler II, in der C-Klasse Mitte zur Winterpause als Tabellendritter die bestplatzierte Truppe aus dem Landkreis Kusel. ( Foto: Hamm)

«KUSEL.» Die Aufstiegsfrage scheint bereits zur Winterpause geklärt. Recht einsam ziehen zwei Teams aus dem Landkreis Kaiserslautern an der Spitze der C-Klasse KUS-KL Mitte ihre Kreise: SV Spesbach II und SG Bruchmühlbach-Miesau II dürften das Titelrennen unter sich ausmachen. Allzu viel Spannung verheißt die Klasse also nicht mehr, die als „Reserve-Liga“ der A-Klasse ohnehin eher ein Schattendasein fristet.

Ambitionierte A-Klasse-Klubs sollten indes ja durchaus Interesse daran haben, dass ihre jeweilige zweite Garnitur eine Klasse höher kickt. Daher hat beispielsweise der FV Kusel seit Jahren wert darauf gelegt, auch Bemühungen um die Reservetruppe zu forcieren. Zum wiederholten Male spielt Kusel II nun in der B-Klasse. Das Gastspiel von vor zwei Jahren war nach einer Runde schon beendet. So erging es in der vergangenen Runde auch dem TuS Schönenberg II, der auf- und gleich wieder abstieg. Nicht zuletzt deswegen, weil sich die personellen Probleme, die „oben“ grassierten, auf die Zweit-Mannschaft durchschlugen. Der TuS spielt nun neuerlich in der angestammten C-Klasse eine recht gute Rolle, hat aber einen erneuten Aufstieg vorzeitig abhaken können. Gleiches gilt für die „Rowos“, die alljährlich Anlauf nehmen, wieder Richtung B-Klasse zu preschen. Auch diesmal wird dem Ansinnen kein Erfolg beschieden sein.

Denn Spesbach und die „Zweite“ der SG Bruchmühlbach-Miesau, die ja zu Rundenbeginn stark aufgerüstet hatte, haben ihre Verfolger bereits merklich distanziert. Mit schon zwölf Punkten Rückstand auf den Spitzenreiter und immerhin acht Zählern auf Bruchmühlbach-Miesau steht die Zweitvertretung von A-Klasse-Neuling SG Haschbach-Schellweiler am besten da. Die Reserve der SG profitiert vom großen Kader, den die Alliierten aus dem Kuseler Mittelkreis vorweisen können. Nun sind ja acht Punkte Differenz auf einen Aufstiegsplatz nicht die Welt. Doch eben weil sich die Liga so unausgeglichen präsentiert, dürfte ein solcher Rückstand in zwölf verbleibenden Partien kaum mehr aufzuholen sein.

Der TuS Breitenbach II hat als Neunter der Tabelle gerade mal halb so viele Punkte auf dem Konto wie der Spitzenreiter. Das ist – obwohl der TuS noch zwei Nachholpartien in der Hinterhand hält – sicherlich ein Beleg für das Liga-Gefälle. Nicht von ungefähr stehen zwei Teams am Ende der Tabelle, deren erste Mannschaften mit argem Personalmangel ob eines allzu dünnen Kaders zu kämpfen haben. Bei der SG Jettenbach-Eßweiler-Rothselberg ist dies auf eine insgesamt zu knappe Decke zurückzuführen, bei der SG Hüffler-Wahnwegen auf ein geradezu unglaubliches Verletzungspech, das in der Hinrunde die erste Mannschaft gebeutelt hatte. So sind seit Monaten Korsettstangen der Reserve zwei Etagen höher gefordert.

Bei der Neustrukturierung der untersten Fußballkreis-Klassen ist die Mitte-Klasse unangetastet geblieben – um weiterhin zu gewährleisten, dass die A-Klasse-Klubs in der Regel auf einen Heimspieltag mit Begegnungen beider Mannschaften bauen können. 14 der 18 Teams sind Reservemannschaften von A-Ligisten. Neben dem FV Kusel haben auch der FV Olympia Ramstein und der FV Weilerbach mit ihren Reservemannschaften einen Startplatz in der B-Klasse inne. Aber wohl nicht mehr lange: Beide Teams zieren das Ende und dürften ab Sommer ebenfalls zum Feld zählen. Allein A-Ligist SV Mackenbach stellt gar keine zweite Mannschaft. Die vier freien Plätze haben die Zweite von Bezirksligist FC Queidersbach, der SSC Landstuhl II, ESP II und ein weiterer Verein eingenommen, dessen Erste in der B-Klasse am Ball ist: Die SG Herschweiler-Pettersheim/Konken/ Etschberg, die indes mit Team I durchaus Richtung A-Klasse schielt.

Die Tabelle

1. SV Spesbach II

2. SG Bruchmühlbach-Miesau II

3. SG Haschbach-Schellweiler II

4. TuS Schönenberg II

5. TSG Wolfstein-Roßbach II

6. TuS Glan-Münchweiler II

7. FV Kindsbach II

8. SSC Landstuhl II

9. TuS Breitenbach II

10. SpVgg ESP II

11. SV Kohlbachtal II

12. SG Herschweiler-P./Konken/E. II

13. FC Queidersbach II

14. TSG Burglichtenberg II

15. SG Jettenbach-Eßwl.-Rothselbg. II

16. SG Hüffler-Wahnwegen II

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