Kreis Südwestpfalz Wiedergeburt der Kerwerede

Schwerstarbeit war es für Schmitshausens Bürgermeister Markus Schieler, ein paar Schmitshauser Straußbuben und Helfer und für etliche Herschberger Straußbuben auf Werbefahrt, den Schmitshauser Kerwestrauß am Sonntagnachmittag in die Halterung am Dorfgemeinschaftshaus zu wuchten. „Ihr liewe Leit unn Kerwegäscht, Band-Falschbesteller unn …“, eröffneten Nadja Seul (links) und Nina Klein die Kerwerede vor rund 150 Zuhörern. Nach drei Jahren Pause hatten sich um die zehn Straußmädchen und fünf -jungen zusammengefunden, um eine Kerwerede zu verlesen. Darin kamen fast alle Mitglieder der Straußjugend ebenso vor wie besagter Falschbesteller einer Musikgruppe zum ebenfalls wiederbelebten Nussbaumfest. Auch die Festnahme eines mutmaßlichen Drogendealers, Annäherungsversuche auf dem Zweibrücker Stadtfest, die laute Musik der Straußbuben, die anderen Standbetreibern beim Nussbaumfest nicht gefallen hatte, sowie die „5000 Hoorische“, die die Feuerwehrleute für das Fest frisch in den eigenen Achselhöhlen gerollt haben sollen, waren Stoff für Lacher. Die Schmitshauser Profi-Hexen, die sich seit einigen Jahren tolle Dinge zur Hexennacht einfallen lassen, wurden auch erwähnt – auch wenn der Nachbau einer Feuerwache vor zwei Jahren bislang noch keine Früchte getragen hat: Der versprochene Neubau lässt noch immer auf sich warten. |mml

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