Heltersberg Velmannstraße: (Fast) pünktlich und im Kostenrahmen

Auf der runderneuerten Velmannstraße lässt sich jetzt wieder gut Auto fahren, aber auch Rad und Skateboard fahren und spazieren
Auf der runderneuerten Velmannstraße lässt sich jetzt wieder gut Auto fahren, aber auch Rad und Skateboard fahren und spazieren gehen, wie hier Ida und Mops Leopold beweisen.

Das halbe Dutzend ist voll: Die Ortsgemeinde Heltersberg hat mittlerweile die sechste Ortsstraße ausgebaut, seit sie die wiederkehrenden Beiträge für den Straßenausbau eingeführt hat. Kontinuierlich werden die Straßen fit für die Zukunft gemacht.

„Es hat alles gut geklappt“, freute sich Bürgermeister Ralf Mohrhardt (SPD), als die Velmannstraße am Donnerstag wieder offiziell in Dienst gestellt wurde. 364.000 Euro hat die Ortsgemeinde inklusive Straßenbeleuchtung investiert, um die Velmannstraße wieder ordnungsgemäß herzustellen. Die hatte unter anderem beim Ausbau der Seebergstraße – eine der Hauptverkehrsstraßen in Heltersberg – vor einigen Jahren als Ausweichstrecke einiges an zusätzlichem Verkehr aufnehmen müssen.

Gut 400.000 Euro, ergänzte Verbandsbürgermeister Felix Leidecker (CDU), hat die Verbandsgemeinde Waldfischbach-Burgalben investiert, um auch unter der Straße für ordnungsgemäße Zustände zu sorgen und Wasser- sowie Abwassereinrichtungen zu erneuern. Die Zusammenarbeit habe einmal mehr gut funktioniert.

Zeit- und Kostenrahmen eingehalten

Das bestätigte Klaus Feller vom Ingenieurbüro sdu-Plan aus Waldfischbach-Burgalben. Am 15. März hatte die Firma Strabag mit dem Ausbau begonnen, am 25. August wurden die Arbeiten beendet, wenige Tage später als geplant. Die Verspätung war dem Regenwetter im August geschuldet. Eine Straße, die im vorgesehenen Zeit- und Kostenrahmen ausgebaut wurde, das sei schon eine schöne Sache, freute sich Feller.

Ortsbürgermeister Mohrhardt ging noch einmal kurz auf die wiederkehrenden Beiträge ein. Die 364.000 Euro, die die Gemeinde investiert, werden zu 60 Prozent über die wiederkehrenden Beiträge von allen Heltersberger Bürgern bezahlt. 19 Cent pro Quadratmeter werden fällig. Wer in der Velmannstraße ein 700 Quadratmeter großes Grundstück hat, zahle damit etwa 130 Euro. Gäbe es die wiederkehrenden Beiträge nicht, „hätte der gleiche Grundstückseigentümer rund 15.000 Euro zahlen müssen“, verdeutlichte Mohrhardt.

Die nächste große Ausbaumaßnahme wird 2024, in Zusammenarbeit mit dem Landesbetrieb Mobilität (LBM), die Sanierung des ersten Abschnittes der Ortsdurchfahrt werden. Die Gemeinde selbst plant den Ausbau eines Teils der Schulstraße.

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