Kommunalwahl Sieben Ortsbürgermeister stellen sich der Wiederwahl

Am Sonntag ist Kommunalwahl, bei der auch die Ortsbürgermeister gewählt werden.
Am Sonntag ist Kommunalwahl, bei der auch die Ortsbürgermeister gewählt werden.

In sieben der acht Ortsgemeinden der Verbandsgemeinde Waldfischbach-Burgalben stellen sich die amtierenden Ortsbürgermeister erneut der Wahl. Drei von ihnen sehen sich einem Gegenkandidaten gegenüber.

Geiselberg

Marika Vatter (FWG) ist seit 2019 Bürgermeisterin in Geiselberg. Die Polizeibeamtin, die bei der Polizei in Kaiserslautern arbeitet, ist froh, dass die Zweckvereinbarung für den Hort verabschiedet wurde. „Damit ist auch für die Kinder aus Geiselberg die Betreuung sichergestellt“, sagt sie. Die Kinderbetreuung werde ein Thema bleiben, sagt die 54-Jährige, denn in Heltersberg – die Geiselberger Kinder besuchen die dortige Einrichtung – steht der Umbau des Kindergartens an. Wichtig sei die Innenentwicklung, zum Beispiel durch das Schließen von Baulücken. Die Sanierung der Gemeindestraßen wird ein Thema. Die Friedhofstraße steht zunächst auf dem Ausbauplan. Wenn in Heltersberg die Ortsdurchfahrt saniert ist, müsse die Geiselberger Ortsdurchfahrt saniert werden, dann ist die Gemeinde zum Beispiel über den Gehwegausbau gefordert. Was die gemeindlichen Einrichtungen anbelangt, sei es notwendig, die Pflichtaufgaben kontinuierlich zu erledigen. Digitalisierung werde ein Thema der Zukunft sein. Zum Beispiel, sagt Vatter, soll es eine richtige Dorf-App geben. Auch in puncto erneuerbare Energien möchte die Gemeinde Lösungen finden, um tätig werden zu können.

Marika Vatter
Marika Vatter

Oliver Osranek (WG Osranek) bewirbt sich zum ersten Mal um das Amt der Bürgermeisters in Geiselberg. Der 48-Jährige ist Area-Sales-Manager. Zukunft für Geiselberg sollte die Wählergruppe ursprünglich bereits zur Wahl heißen. Eine Zukunft für Geiselberg, „ist mir sehr wichtig, deshalb kandidiere ich“, sagt Osranek. Was sich ändern müsse, sei die Kommunikation. Die müsse offen und transparent werden. Die Bürger müssten einbezogen und über alles informiert werden. Da werde zukünftig die digitale Entwicklung neue Möglichkeiten eröffnen, aber das persönliche Gespräch mit den Menschen werde wichtig sein. Es gelte auch alle guten Ansätze im Dorf, die ein gutes Leben in Zukunft in Geiselberg eröffnen würden, zu unterstützen. Für alle Altersgruppen brauche es zum Beispiel beim Thema Wohnen neue Formen und Angebote. Im Bereich der Wohn- und Gewerbeflächen sei ein Aufbau eines modernen Angebotes und der Ausbau des Angebotes wichtig. Energieautarkie sei ein Ziel. Die teils mittel- und langfristig angelegten Ziele gelte es frühzeitig anzugehen. Was den Straßenzustand anbelangt, bestehe Sanierungsbedarf.

Oliver Osranek
Oliver Osranek

Ratslisten

FWG Geiselberg: Marika Vatter, Ulrich Stahl, Dierk Bohl, Ralf Weißmann, Jürgen Trübenbach, Jasmin Vatter, Ansgar Vatter, Michael Neugum, Franziska Barlet, Ronnie Biehl, Markus Schröder, Sören Käfer, David Springer, Manuela Vatter.
Wählergruppe Osranek: Oliver Osranek, Jonas Höh, Dirk Ernst, Mara König, Christoph Schmidt, Sandra Druck, Sören Courret, Benjamin Weber, Tom Höh.

Heltersberg

Ralf Mohrhardt (SPD) ist seit 2014 Bürgermeister in Heltersberg. Der 53 Jahre alte Feuerwehrbeamte, der bei der Feuerwehr in Kaiserslautern arbeitet, sieht für viele anstehende Themen die Weichen gestellt. Es sei sehr gut, sagt Mohrhardt, dass eine Lösung für den Hort gefunden wurde, die Kinderbetreuung in diesem Bereich geregelt ist. Die Kinderbetreuung werde ein großes Thema bleiben. In Heltersberg steht der Umbau der Kindertagesstätte an. Beschäftigen werde die Gemeinde sicher auch – auch wenn die Verbandsgemeinde Träger ist – die Sanierung der Grundschule in Heltersberg. „Das werden Themen sein, mit denen wir uns intensiv beschäftigen wollen und müssen“, sagt Mohrhardt. Wichtig ist ihm, dass es im Ort wieder eine Nahversorgung gibt. Die Ansiedlung eines Marktes werde nach Kräften unterstützt. Eine ganz wichtige Aufgabe sei der Erhalt der vorhandenen Infrastruktur, unterstreicht Mohrhardt. Derzeit wird die Ortsdurchfahrt ausgebaut. Innerörtlich wird das Straßenausbauprogramm der Gemeinde fortgeführt. Durch die Teilnahme am Dorf-Check seien gute, unterstützenswerte Initiativen entstanden, die den Lebenswert der Gemeinde erhöhen.

Ralf Mohrhardt
Ralf Mohrhardt

Ratslisten

SPD: Ralf Mohrhardt, Birgit Müller, Rainer Stucky, Silke Link, Thomas Sauther, Sarah Dauenhauer, Mattias Braunstein, Linda Bottin, Tobias Witchow, Michaela Schön, Patrick Joas, Karl-Heinz Schmitt, Sebastian Stephan-Runge, Marc Sadowski, Larissa Stucky, Andreas Hensel, Klaus Dechert.
CDU: Jörg Jochum, Harald Kaltenbach, Andreas Stilb, Fredi Mänges, Anja Germann, Albrecht Mänges, Christian Rösel, Norbert Chelius, Harri Baumann, Paul Käller, Tim Vatter, Jürgen Jahn, Tim Jochum, Christian Pfaff, Jennifer Rösel, Elke Jochum.
FWG Heltersberg: Gabriele Hornung, Michael Breiner, Jan Heim, Janina Reinhardt, Christian König, Gerhard Stuppy, Peter Martin, Regine Jaberg, Thomas Rutz, Daniel Grünkorn, Christel Rutz, Jürgen Käfer, Hermann Jaberg, Janina Templin, Nadine Hornung-Mages, Sascha Hill, Andreas May, Sascha Schwarze, Peter Layes.

Hermersberg

Erich Sommer (CDU) ist der dienstälteste Ortsbürgermeister in der Verbandsgemeinde Waldfischbach-Burgalben. Der 61-jährige Landwirtschaftsmeister ist seit 1999 Bürgermeister in Hermersberg und bewirbt sich erneut für das Amt. Der Kindergarten wird ein wichtiges Thema bleiben. Die Gemeinde hat zwischenzeitlich die Trägerschaft übernommen, die Erweiterung läuft. Sei das abgeschlossen, stehe die Sanierung des bisherigen Kindergartengebäudes an, sagt Sommer. Begonnen hat auch die Umsetzung des Neubaugebietes. Die Erschließung wird die Gemeinde beschäftigen. Wichtig, um jungen Familien in dem Ort eine Perspektive zu geben, der noch eine sehr gute Infrastruktur hat. Die Gestaltung der Freifläche in der Ortsmitte, sowie die Neugestaltung der Bushaltestelle sind Themen, die auf den Weg gebracht sind. Schon lange ein Thema, „und sehr wichtig für uns, für unsere Vereine, unser Vereinsleben“, unterstreicht Sommer, sei die Sanierung der Mehrzweckhalle. Was angegangen werden müsse, sei das Thema Friedhof. Hier sind Unterhaltungsmaßnahmen wichtig. Mauer und Wege sind in die Jahre gekommen, müssen saniert werden.

Erich Sommer
Erich Sommer

Jochen Werle (SPD) bewirbt sich zum zweiten Mal um das Amt des Bürgermeisters in Hermersberg. Der 51-jährige Büroleiter des Landtagsabgeordneten Alexander Fuhr ist seit vielen Jahren im Hermersberger Gemeinderat aktiv und kennt von daher bestens die Aufgaben, die die Gemeinde beschäftigen werden. Beim Kindergarten sei man auf einem guten Weg, sagt Werle. Wenn der Neubau abgeschlossen sei, stehe die Sanierung des Bestandsgebäudes an. Das Neubaugebiet werde umgesetzt, aber in Zukunft werde es darum gehen, viel stärker auf die Innenentwicklung des Ortes zu schauen, im Ort selbst zum Beispiel modernes Wohnen zu ermöglichen. Es gelte auch die bisher so gute Infrastruktur zu erhalten. Für die Vereine, die das Hermersberger Dorfleben stark prägen, attraktiv machen, gelte es die für sie wichtigen Rahmenbedingungen zu erhalten und mitzugestalten. Was Werle wichtig ist, ist es die Bürger von Beginn an stärker zu beteiligen, sie in anstehende Entscheidungen vorab stärker einzubeziehen. Vorstellen kann er sich ein Jugendforum zu installieren. Er möchte offensiver kommunizieren, was im Ort geplant ist. Transparenz ist ihm wichtig.

Jochen Werle
Jochen Werle

Ratslisten

SPD: Jochen Werle, Viviane Ziegler, Thomas Warth, Sina Jung, Christian Zimmer, Petra Ziegler, Thomas Stegner, Jutta Rether, Freddy Hauck, Sibille Bernhard-Vatter, Winfried Dahler, Andrea Schwarzer, Hans Hartmann, Monika Karst, Herbert Müller, Friedolin Deppert, Daniela Scheidhauer.
CDU: Erich Sommer, Dirk Palm, Elke Faust, Bernd Müller, Steffen Schnöder, Jürgen Burkhard, Silvia Spendinger, Oliver Brödel, Bernd Emig, Volker Könnel, Christina Schnell, Alexander Müller, Frank Gries, Denis-Christopher Petry, Marc Sommer, Jennifer Bettinger, Thorsten Müller, Marcel Schäfer.

Höheinöd

Mike Mangold (SPD) bewirbt sich in Höheinöd erstmals um das Amt des Bürgermeisters und damit um die Nachfolge des scheidenden Amtsinhabers Lothar Weber (SPD). Der 47 Jahre alte Verwaltungsangestellte beim Landesbetrieb Mobilität ist Erster Beigeordneter in Höheinöd und kennt die Themen, die es in Zukunft anzugehen oder weiterzuführen gilt. In Höheinöd steht der Umbau plus die Erweiterung des Kindergartens an. Ein Großprojekt. Die Sanierung des Ortskernes – in Höheinöd wurde der Innenentwicklung immer ein großes Augenmerk geschenkt – soll fortgesetzt werden. Entsprechende Projekte, zum Beispiel der Umgestaltung im Bereich des Hauses des Bürgers, misst er eine hohe Bedeutung bei. Dabei spielen für die Gemeinde die Einnahmen aus den Bereichen Erneuerbare Energien eine wichtige Rolle. Im Bereich Windkraft und Photovoltaik stehen große Projekte an. Die Innenentwicklung habe viel mit dem Wort Lebensqualität zu tun, sagt Mangold. Dabei spiele der Verkehr eine wichtige Rolle. Maßnahmen, die die innerorts gefahrene Geschwindigkeit regulieren, sind Mangold wichtig. Vor allem in der Hermersberger Straße.

Mike Mangold
Mike Mangold

Ratslisten

SPD: Mike Mangold, Ines Lechner, Max Geßner, Lothar Weber, Bernhard Simon, Michaela Knerr, René Broschart, Bettina Justis, Wolfgang Kuhn, Felix Nagel, Monika Koch, Christian Thamfald, Roland Kunze, Tobias Franken, Remigius Debiec, Albert Stephan, Renate Behr
CDU: Jens Burkhard, Oliver Hirth, Steffen Schwebius, Kilian Mattil, Eugen Heim, Philipp Mattil, Richard Hädrich, Karl-Heinz Bossert, Denise Littig, Jens Knerr, Stephanie Burkhard, Timo Steffan, Verena Mattil, Franz Metzner, Chantal Allenbach, Hans Broschey.

Horbach

Walfried Schäfer (CDU) ist seit 2009 Bürgermeister in Horbach und hat noch Lust, Ideen und die notwendige Energie, um sich erneut für das Amt zu bewerben. Der Gymnasiallehrer im Ruhestand hat Zeit, um sich um die Belange des Ortes zu kümmern. In Horbach ist ein wichtiges Thema die Sanierung des Gebäudekomplexes, der Mehrzweckhalle, Dorfgemeinschaftshaus und Gemeindeamt umfasst. „Das wird uns intensiv beschäftigen“, sagt der 69-Jährige. Grundsätzliche Planungen sind verabschiedet. Ein großes Ziel sei es, im Wald eine Ruhestätte umzusetzen und dort Bestattungsmöglichkeiten anbieten zu können. Saniert werden soll die historische Mauer an der Kirche. Grundsatzentscheidungen wurden bereits getroffen. Die Finanzen im Auge behalten, die Bürger nicht zu überfordern sei wichtig, sagt Schäfer. Ausgebaut werden soll der Bereich Erneuerbare Energien. Hier laufen Sondierungen, was möglich sein könnte. Ganz wichtig bleibe ehrenamtliches Engagement. Für Schäfer ist deshalb der Tag des Rates, an dem sich die Gemeinderatsmitglieder aktiv anpackend bei einem Gemeindeprojekt einbringen, ein fester Punkt für die kommenden Jahre.

Walfried Schäfer
Walfried Schäfer

Ratslisten

CDU: Walfried Schäfer, André Baqué, Hans Knoblauch, Kevin Merkel, Dirk Schröder, Patrick Schmalenberger, Benedikt Bold, Niklas Misch, Dagmar Keller, Christoph Streb, Andrea Vogt, Marcel Schäfer.
Wählerverein Horbach: Peter Bild, Edith Scharwath, Klaus Schwebius, Axel Baumann, Jürgen Kerchner, Tina Volz, Marcel Kempf.
Bürger für Gesellschaft und Umwelt: Dieter Stemler, Elke Jung, Carmen Stemler, Stephanie Leis, Anne Krogull, Tim Burkhard, Christina Münch, Klaus Dieter Müller, Axel Mansmann.

Schmalenberg

Peter Seibert (WG Seibert) ist seit 2014 Bürgermeister in seinem Heimatort Schmalenberg. Der 50 Jahre alte gelernte Kunststoffformgeber, der frei gestellter Betriebsrat bei der Tehalit in Heltersberg ist, möchte an der Linie, mit der die Gemeinde in den vergangenen Jahren gut gefahren ist, festhalten. Die großen Themen, die finanziell fordern werden, sind für die kommenden Jahre gesetzt, sagt Seibert. Die Sanierung der Holzlandhalle, „die wir kontinuierlich umsetzen werden“, so Seibert zum geplanten Vorgehen, steht ebenso an, wie die Erweiterung des Kindergartens. Diese wird gemeinsam mit dem Neubau des Feuerwehrgebäudes, das die Verbandsgemeinde vornimmt, erfolgen. Dadurch werden Synergieeffekte genutzt. Finanziell, aber auch, was Leben im Dorf anbelangt, denn so wird zum Beispiel für die Jüngsten im Ort, die Feuerwehr ein selbstverständlicher Teil in ihrem Leben sein. Selbst anpacken ist eine grundsätzliche Devise in Schmalenberg. Denn es sei ganz wichtig, unterstreicht Seibert, dass das Leben im Dorf für die Menschen lebenswert und bezahlbar bleibt. Das sei die Aufgabe, der auch er sich wieder stellen wolle.

Peter Seibert
Peter Seibert

Ratslisten

CDU: Matthias Wagner, Sarah Walk, Iris Schön, Achim Wagner.
Wählergruppe Seibert: Peter Seibert, Gerhard Schattauer, Ralf Schmalenberger, Carsten Schattauer, Arnd Schmalenberger, Benjamin Gundacker, Heiderose Müller, Dominik Klingel, Joachim Gundacker, Holger Ritter, Steffen Uhrig, Andreas Gundacker, Carsten Rung.

Steinalben

Klaus Reischmann (CDU) ist 65 Jahre alt und Angestellter bei den US-Streitkräften. Seit 2019 ist er Bürgermeister in Steinalben. Die Gemeinde hat sich am Zukunftscheck Dorf beteiligt. „Das war für unsere Gemeinde sehr wichtig. Wir haben hier viele Dinge besprochen, die wir in Zukunft umsetzen wollen“, sagt Reischmann. Die Ergebnisse seien für ihn die Richtschnur für die künftige Arbeit. Eine Geschwindigkeitsreduzierung, vor allen an den Ortseingängen, hat sehr hohe Priorität. „Wir möchten innerörtlich Tempo 30 bekommen“, sagt Reischmann. Für eine Kreisellösung im Abfahrtsbereich der B270 will man sich weiter einsetzen. Die notwendigen Arbeiten, um den geplanten Solarpark umsetzen zu können, werden fortgesetzt. Energie- und Wärmeplanung seien sicher Themen in den kommenden Jahren, sagt Reischmann. Für das Gemeinde- und Vereinsleben sei die Sanierung der Moosalbhalle ein wichtiges Projekt. Im Neubaugebiet sollen die noch vorhandenen Bauplätze verkauft werden. Man setzt darauf, dass der verschobene Umbau des Bahnhofs in den kommenden fünf Jahren von der Deutschen Bahn umgesetzt wird.

Klaus Reischmann
Klaus Reischmann

In Steinalben gibt es keine Ratslisten, hier werden einzelne Kandidaten per Mehrheitswahl gewählt.

Waldfischbach-Burgalben

Michael Oestreicher (BWB) ist seit 2019 Bürgermeister in Waldfischbach-Burgalben. Der gelernte Schriftsetzer und selbstständige Motorradhändler weiß, dass das Bürgermeisteramt in einem Ort mit der Größe Waldfischbach-Burgalbens viele Herausforderungen mit sich bringt. Die Zukunft der drei Kindergärten abschließend klären, hier Verhältnisse zu schaffen, damit diese aktuellen Bedürfnissen und Vorgaben entsprechen, hat für ihn Priorität. „Eine Riesen-Herausforderung“, sagt Oestreicher. Er geht davon aus, dass die Gemeinde die komplette Betriebsträgerschaft übernehmen wird. Dass das frühere Hotel Martin aktuell teilweise abgerissen werde, sei ein Fortschritt. Im Ort brauche es absehbar eine Einrichtung für Senioren, damit diese ihren Lebensabend in der Gemeinde verbringen können. Vordringlich sei, dass im Ortszentrum schnellstmöglich wieder Parkplätze zur Verfügung gestellt würden. Beim Straßenausbau seien mehrere Projekte so weit, dass deren Umsetzung ansteht. Wichtig sei, die Gemeinde lebenswert zu halten. Zum Beispiel durch ein großes Freizeitangebot in den Bruchwiesen oder durch verschiedene Veranstaltungen.

Michael Oestreicher
Michael Oestreicher

Jürgen Schmalenberger (SPD) bewirbt sich erstmalig um das Amt des Bürgermeisters in Waldfischbach-Burgalben. Der 64-Jährige ist Schreinermeister und Holztechniker. Dass alle erforderlichen Kitaplätze und das Hortangebot erhalten werden, ist für ihn eine ganz wichtige Aufgabe. Das örtliche Straßennetz müsse verstärkt saniert werden. Ein gepflegtes Ortsbild wäre ein wichtiges Anliegen. „Wir müssen die Angebotsvielfalt in unserem Dorf erhalten und ausbauen“, sagt Schmalenberger mit Blick auf Schulen, Kitas, die örtlichen Gewerbetreibenden, das medizinische Versorgungsangebot und Einrichtungen wie Polizei, Feuerwehr oder Verwaltung. Waldfischbach-Burgalben habe als Wohnort viel zu bieten, das müsse so bleiben. Junge Familien müssten eine Chance haben, sich hier eine Zukunft aufzubauen. Energie müsse für alle bezahlbar bleiben und die Wasserversorgung müsse sichergestellt werden. Schmalenberger kann sich vorstellen, zu verschiedenen Themen die Bürger stärker mitzunehmen, frühzeitig zu informieren. Zum Beispiel bei Bürgerforen zu verschiedenen Themen und den Bedürfnissen der Jugend über ein Jugendforum Gehör zu verschaffen.

Jürgen Schmalenberger
Jürgen Schmalenberger

Ratslisten

SPD: Jürgen Schmalenberger, Lisa Mootz, Phillip Scheller, Eva Gabriel, Andreas Peiser, Vanessa Dommasch, Volker Laudemann, Ute Kirsch, Maximilian Melmann, Michael Gitzen, Stefanie Käfer, Michael Mattke, Klaus-Peter Hammer, Bettina Glahn-Peiser, Oliver Käfer, Gerhard Justus, Nick Schmalenberger, Anna Silvia Henne, Hugo Michaeli.
CDU: David Bernhard, Franziska Neu, Herbert Beihl, Maik Wagner, Heribert Entenmann, Morena Leising, Christian Küntzler, Wolf-Ulrich Weber, Mario Prokein, Anna-Lena Leidecker, Heiko Grünnagel, Florian Wildegger, Norbert Schnauber, Walter Becker, Christian Weidler, Frank Fasco, Sebastian Hawinkels, Hagen Burkart, Sebastian Kuhnhardt, Wolfgang Leidecker.
Bürger für Waldfischbach-Burgalben: Michael Oestreicher, Georg Everling, Sven Scholz, Günter Schramm, Armin Fösser, Gabriele Fremgen, Markus Heitzer, Jürgen Germann, Christiane Spang, Alexander vom Hagen, Tanja Oestreicher, Rolf Königsmann, Michael Würtz, Maike Fremgen, Sila Everling, Christoph Spang, Christian Klüßendorf, Manfred Lehnung, Katrin Scholz, Manfred Cronauer, Justyna vom Hagen, Karolina vom Hagen.

Mehr zur Wahl

Wer steht bei mir vor Ort zur Wahl? Was muss ich bei einer Briefwahl beachten? Und was bedeutet kumulieren und panaschieren? Alle Infos rund um die Kommunalwahlen 2024 finden Sie unter rheinpfalz.de/kommunalwahlen

So wird es am Sonntag auf sehr vielen Tischen in der Pfalz aussehen: Große Mengen an Stimmzetteln warten darauf, ausgezählt zu w

Wahlen Rheinland-Pfalz 2024: So hat die Pfalz gewählt

Verfolgen Sie live den aktuellen Stand der Auszählungen in unseren interaktiven Karten und Grafiken: Oberbürgermeister, Bürgermeister, Gemeinderäte, Kreis- und Stadträte, Bezirkstag - bei den Wahlen am 9. Juni könnte die Kommunalpolitik in Rheinland-Pfalz umgekrempelt werden. Foto: dpa /Jacob Schröter

An dieser Stelle finden Sie Umfragen von Opinary.

Um Inhalte von Drittdiensten darzustellen und Ihnen die Interaktion mit diesen zu ermöglichen, benötigen wir Ihre Zustimmung.

Mit Betätigung des Buttons "Fremdinhalte aktivieren" geben Sie Ihre Einwilligung, dass Ihnen Inhalte von Drittanbietern (Soziale Netwerke, Videos und andere Einbindungen) angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an die entsprechenden Anbieter übermittelt werden. Dazu ist ggf. die Speicherung von Cookies auf Ihrem Gerät notwendig. Mehr Informationen und eine Widerrufsmöglichkeit finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

x