Rieschweiler-Mühlbach RHEINPFALZ Plus Artikel Sanierung der Brücke in Höhmühlbach: Parkplätze geplant

Im Moment ist die Brücke nur einspurig befahrbar. Das soll nach der Sanierung zur Dauerlösung werden.
Im Moment ist die Brücke nur einspurig befahrbar. Das soll nach der Sanierung zur Dauerlösung werden.

Wenn die Brücke über die Bahntrasse im Ortsteil Höhmühlbach 2026 saniert wird, sollen auch ein paar Parkplätze gebaut werden. Das ist an zwei Bedingungen geknüpft.

Die Brücke über die Bahnlinie in der Stichstraße am Ortsausgang Höhmühlbach in Richtung Thaleischweiler-Fröschen ist sanierungsbedürftig. Seit einigen Jahren ist die Brücke für den Verkehr nur einspurig nutzbar, eine Ampel regelt den Verkehr. Diese Ampelregelung gilt derzeit als provisorische Maßnahme, soll aber nach der Sanierung dauerhaft bestehen bleiben. Zudem soll die Brücke einen Fußweg erhalten.

„Ein gutmütiges Konstrukt“ – so beschrieb Yvonne Lederer, stellvertretende Leiterin des Landesbetriebs Mobilität (LBM), die Brücke in der Sitzung des Ortsgemeinderats im Juni. Die Sanierung ist für 2026 angesetzt. Rund fünf Monate Bauzeit sind geplant. Laut Ortsbürgermeister Peter Roschy (SPD) sei der LBM schon „relativ weit mit den Vorbereitungen“. Im Straßenausbauprogramm des Landkreises Südwestpfalz für 2026 ist das Projekt enthalten, Kosten von rund 530.000 Euro sind dafür eingeplant.

Parkplätze geplant

Im Zuge der Brückensanierung nahe der Flurstraße sollen zusätzliche Parkplätze entstehen. Der Ortsgemeinderat Rieschweiler-Mühlbach beauftragte dazu vergangene Woche die Verwaltung mit den Planungen, berichtet Roschy. Die Details übernimmt das in Kaiserslautern ansässige Ingenieurbüro Schönhofen, das sich auch um die Brückensanierung kümmert.

Die Ortsgemeinde muss für den Parkplatz mit Kosten von rund 70.000 Euro rechnen. Und der ist nötig. Denn Roschy betonte: „Am Bahnhaltepunkt gibt es überhaupt keine Parkmöglichkeit.“ Es gebe für den Bau aber möglicherweise einen Zuschuss von rund 50.000 Euro. Und: Für den Parkplatz muss die Ortsgemeinde vom Landkreis ein Grundstück erwerben. Wenn beides gelingt, steht dem Bau laut Roschy nichts mehr im Weg.

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