Dahn / Woerth Polizisten und Gendarme aus Dahn und Woerth nun häufiger gemeinsam unterwegs
Die Polizei im Dahner Felsenland und die französische Gendarmerie Woerth verstärken ihre grenzüberschreitende Kooperation, um die Sicherheit in der Region zu erhöhen und Sprachbarrieren abzubauen.
Wie die Polizei mitteilt, legte ein erster Besuch deutscher Polizeikräfte bei ihren französischen Kollegen in Woerth im Februar den Grundstein für die Initiative. Im Fokus standen dabei nicht nur der Austausch über technische Ausstattung und Dienstabläufe, sondern auch die praktische Zusammenarbeit. Bei gemeinsamen Verkehrskontrollen auf französischem Boden habe sich der unmittelbare Nutzen gezeigt: Deutsche Urlauber und Pendler, die der französischen Sprache nicht mächtig waren, seien erleichtert über die Unterstützung durch die pfälzischen Einsatzkräfte gewesen.
Abwechselnd hier und dort unterwegs
Mitte März fand ein Gegenbesuch statt, bei dem ein Gendarm der Gendarmerie Woerth die Polizei Dahn bei einer Verkehrskontrolle an der Landstraße 478 in der Gemeinde Bobenthal unterstützte. Nach Angaben der Polizei wurde die Präsenz beider Nationen von den Verkehrsteilnehmern positiv aufgenommen. Neben der Verkehrskontrolle begleitete der französische Beamte die deutschen Kollegen auch bei einer Unfallaufnahme, um die unterschiedlichen polizeilichen Vorgehensweisen vergleichen zu können und kennenzulernen.
Die positiven Rückmeldungen auf beiden Seiten der Grenze haben dazu geführt, dass die Kooperation künftig regelmäßig fortgesetzt werden soll. Künftig soll einmal im Monat und anlassbezogen eine gemeinsame deutsch-französische Streife durchgeführt werden – abwechselnd in den Dienstgebieten der Polizeiinspektion Dahn und der Gendarmerie Woerth.
Das Fazit des Leiters der Polizeidirektion Pirmasens, Alexander Welter: „Die Zusammenarbeit hilft uns nicht nur, bürokratische Hürden zu überwinden, sondern vor allem dabei, den Bürgerinnen und Bürgern im Grenzgebiet als gemeinsamer Ansprechpartner zur Verfügung zu stehen. Die französischen Kolleginnen und Kollegen beleben unseren täglichen Dienst.“