Bechhofen Neubaugebiet „Am Neupeter Hof“: Pläne für Regenrückhaltebecken sollen geändert werden

Paul Sefrin, Ortsbürgermeister von Bechhofen.
Paul Sefrin, Ortsbürgermeister von Bechhofen.

Einen weiteren Schritt unternimmt der Gemeinderat Bechhofen am Montagabend (19 Uhr, Dorfgemeinschaftshaus) beim Neubaugebiet „Am Neupeter Hof“ am Ortsausgang Richtung Lambsborn.

In der Sitzung am Montag entscheidet der Rat über die nach der öffentlichen Auslegung des Planentwurfs eingegangenen Stellungnahmen. Das Planungsbüro hat diese von Behörden, Verbänden, Versorgern und Bürgern zusammengefasst, sie kommentiert und dem Rat Beschlussvorschläge unterbreitet. Eine gravierende Änderung habe sich durch die Offenlegung ergeben, informierte Ortsbürgermeister Paul Sefrin. Sie betrifft das Oberflächenwasser. Ursprünglich sollte im Baugebiet selbst ein Regenrückhaltebecken gebaut werden. Das stieß auf Widerspruch der Anlieger. Mittlerweile sei in Abstimmung mit dem Landkreis und dem Landesbetrieb Mobilität eine Lösung gefunden worden, sagte Sefrin. Das Regenrückhaltebecken soll nun auf der anderen Seite der Kreisstraße nach Lambsborn gebaut werden, der Überlauf führt dann in den Lambsbach.

Fast alle Bauplätze vermarktet

Nach der sogenannten Abwägung wird ein neuer Planentwurf erstellt, der erneut öffentlich ausgelegt wird. Hier können noch einmal Einwände geltend gemacht werden. „Unser Ziel ist es, dass wir den Bebauungsplan bis zum Jahresende rechtskräftig bekommen“, bemerkte Sefrin. „Die Bauwilligen stehen schon in den Startlöchern“, ergänzte er. Fast alle Bauplätze seien bereits vermarktet.

Im Straßenausbauprogramm der Gemeinde ist die Sanierung der Germannstraße vorgesehen. Um abschätzen zu können, wie teuer der Ausbau wird, soll der Gemeinderat zunächst ein Baugrundgutachten in Auftrag geben. Dabei wird ermittelt, ob der Asphalt belastet ist und wie es um den Untergrund bestellt ist. Ebenfalls vergeben soll der Gemeinderat die Herstellung von Mitarbeiterparkplätzen am Bauhof. Ursprünglich bestand die Absicht, die Parkplätze in Eigenleistung zu erstellen, das habe sich aber zerschlagen, sagte Sefrin.