Wilgartswiesen Nachmittagsbetreuung wird nicht so teuer, wie befürchtet

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Für Erleichterung sorgte eine Entscheidung des Verbandsgemeinderates Hauenstein am Dienstag bei den Zuhörern.

Neun Elternteile von Schülern der Grundschule Wilgartswiesen hatten die Sitzung verfolgt und harrten der Entscheidung über die Gebühren für die Nachmittagsbetreuung.In den vergangenen Jahren ist der Anteil der Verbandsgemeinde an den Betreuungskosten stetig gestiegen. Im Jahr 2023 trug die Verbandsgemeinde 27.000 Euro der 42.000 Euro, das Land gab 2000 Euro dazu, die Eltern über Beiträge 13.000 Euro. Wesentlicher Grund für den Anstieg der Betreuungskosten sind die erhöhten Personalkosten. Neben der Erhöhung der Stundenzahl des Betreuungspersonals im Jahr 2018 wurde ab Oktober 2023 eine weitere geringfügig Beschäftigte eingestellt, um die Kinder zu betreuen.

Ursprünglich wollte die Verbandsgemeinde sich mit maximal 7500 Euro beteiligen. Um das einzuhalten, hätten die Elternbeiträge verdoppelt werden müssen. So weit kam es aber nicht. Denn der Verbandsgemeinderat folgte der Empfehlung des Schulausschusses. Dort hatte Manfred Seibel (Grüne) vorgeschlagen, die Beiträge moderat um drei auf 38 Euro für bis zu zwei Betreuungstage und um sechs auf 76 Euro für bis zu vier Betreuungstage anzuheben sowie zwölf statt bislang elf Monatsbeiträge einzufordern. Das gilt jetzt ab dem Schuljahr 2024/25. Ab dem Schuljahr 2026/27 wird es eine Neuregelung geben, dann fordert der Gesetzgeber ein fünftägiges Angebot.

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