Nothweiler Ingo Schuster: Erster Beigeordneter will als Ortsbürgermeister kandidieren

Ingo Schuster
Ingo Schuster

Ingo Schuster kandidiert in Nothweiler für das Amt des Ortsbürgermeisters. Weil Nicole Grüny bei der Kommunalwahl nicht mehr für diesen Job antreten möchte, hat sich Schuster zur Kandidatur entschlossen.

Der 59-Jährige arbeitet im technischen Bereich bei der Telekom, ist verheiratet und hat drei Kinder. Geboren und aufgewachsen ist er in Neustadt. „Schon als Kind war ich immer gerne in Nothweiler bei meinem Opa Albert Kindelberger, der selbst lange Zeit hier Bürgermeister war.“ Seit 1990 wohnt er in Nothweiler. Im Gemeinderat Nothweiler ist Schuster schon seit den 90er-Jahren. Seit 2004 – mit kurzer Unterbrechung – ist er Erster Beigeordneter der Gemeinde. Privat ist Schuster ein Naturliebhaber. Acht Reit- und Freizeitpferde , um die er sich kümmert, stehen derzeit bei ihm im Stall. Lange war er deshalb auch beim Reiterverein Dahn ehrenamtlich engagiert. Er ist Landwirt im Nebenerwerb, kümmert sich um die Freihaltung der Wiesen ums Dorf, ist aber auch Imker und Jäger.

„Was wir in der Gemeinde angefangen haben möchte ich fortsetzen und weiterführen“, nennt er die Beweggründe für seine Kandidatur. Er denkt an die Dorferneuerung oder Verbesserung der Situation am Schaubergwerk, und möchte für die Vorhaben gute Lösungen suchen. Über die Förderung als Schwerpunktgemeinde hofft er, die erforderlichen Mittel ins Dorf zu holen. Daneben müsse der Spielplatz erneuert werden, der Breitbandausbau stehe ins Haus. Besonders am Herzen liegt im das deutsch-französische Verhältnis, woran er weiter arbeiten und das er möglichst noch verbessern möchte, beispielsweise durch einen gemeinsamen Stammtisch mit der elsässischen Gemeinde Wingen: „Das darf nicht einschlafen, da muss sich Nothweiler einbringen.“ Dies gelinge auch nur durch eine gute Zusammenarbeit mit den örtlichen Vereinen, so Schuster.

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