Rodalben RHEINPFALZ Plus Artikel „In den Stockwiesen“: Stadt Rodalben schafft Platz für Wohnungen und Betriebe

Hinter der Apostelmühle liegt das zu planende Wohn- und Gewerbegebiet „In den Stockwiesen“.
Hinter der Apostelmühle liegt das zu planende Wohn- und Gewerbegebiet »In den Stockwiesen«.

Die Stadt Rodalben benötigt zusätzliche Gewerbeflächen und setzt dafür zunächst auf das Gebiet „In den Stockwiesen“. Dort sollen Wohn- und Gewerbeflächen entstehen.

„Es ist nicht beabsichtigt, den Anliegern des Petersberger Weges laute Gewerbebetriebe vorzusetzen“, sagt der Rodalber Stadtbürgermeister Claus Schäfer. Das Plangebiet liegt im Nordwesten der Stadt hinter der Apostelmühle zwischen der L497 und der Bahnlinie. Westlich grenzt im Stadtteil Horberg der Petersberger Weg an. Das Gebiet umfasst 3,2 Hektar.

Der Stadtrat hatte den Aufstellungsbeschluss Anfang des Jahres gefasst. Das Areal, das im Besitz des Ingenieurs Manfred Schenk ist, wirkt derzeit noch „wildromantisch“: Bauruinen stehen herum, und der geflickte Asphaltweg führt durch Sand und Matsch.

Betriebe sind bereits angesiedelt

Ganz anders präsentiert sich der davor liegende Abschnitt, der den Blick ins Hinterland abschirmt. Im vorderen Bereich haben sich bereits Betriebe angesiedelt: ein Reifenservice, ein Autopflegeservice sowie Werkstätten. Weiter östlich folgt das frühere Bauunternehmen Küntzler (jetzt Peter Groß GmbH). In diesem voll erschlossenen nördlichen Teil können weitere Gewerbeflächen angemietet werden.

Die Rodalb trennt den nördlichen vom ungenutzten südlichen Teil. Für den Süden ist ein Mischgebiet mit einer Grundstücksfläche von 11.500 Quadratmetern vorgesehen; die Geschossfläche für Wohnen und Gewerbe liegt laut Karin Geibert vom Ingenieurbüro Schenk bei rund 14.000 Quadratmetern. „Das geplante Mischgebiet aus Wohn- und Gewerbeflächen entspricht dem Bedarf“, sagt Geibert. In Rodalben herrsche Wohnungsmangel, zugleich suche die Stadt neue Gewerbeflächen.

Anfragen liegen bereits vor

Geplant sei eine Bebauung mit ein- bis dreigeschossigen Gebäuden, bevorzugt mit begrünten Flachdächern und Photovoltaik-Anlagen. Fürs Wohnen seien Mehrfamilienhäuser, Reihenhäuser oder seniorengerechte Wohnungen angedacht. Für die gewerbliche Nutzung kämen vor allem Einrichtungen aus den sozialen und gesundheitlichen Bereichen in Betracht, außerdem Handwerksbetriebe, Dienstleister, Verwaltung sowie Praxen.

Als Investor bringe sich die Firma PHS Invest GmbH aus Pirmasens ein, teilt das Ingenieurbüro mit. Einige Anfragen lägen bereits vor.

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