Herschberg Herschberg startet mit bewährtem Team und neuen Plänen in die Zukunft

 Der Erste Beigeordnete Marcus Wagner, Bürgermeister Andreas Schneider und der weitere Beigeordnete Eric Gerhardt bleiben ein Te
Der Erste Beigeordnete Marcus Wagner, Bürgermeister Andreas Schneider und der weitere Beigeordnete Eric Gerhardt bleiben ein Team an der Spitze der Gemeinde Herschberg (von links). Dort geh ein Großprojekt nun in die konkrete Bauphase. Der Kindergarten (im Hintergrund) wird erweitert.

Der Neue ist der Alte und er kann sich auf die Zusammenarbeit mit einem bewährten Team freuen, das noch nicht komplett ist: Andreas Schneider (Initiative Zukunft Herschberg) wurde im Juni als Herschberger Bürgermeister in seinem Amt bestätigt.

In die zweite Amtszeit begleiten ihn weiter Marcus Wagner als Erster und Eric Gerhardt (beide Initiative Zukunft Herschberg) als weiterer Beigeordneter. Ein dritter Beigeordneter soll dieses Mal noch dazukommen. Das ist nicht die einzige Neuerung.

Der Herschberger Rat hat sich personell verändert. Es gibt mit der Initiative Zukunft Herschberg (acht Sitze) und der SPD (vier Sitze) nur noch zwei Fraktionen, die CDU stellte keine Liste mehr auf. Bei der konstituierenden Sitzung erklärte Schneider, dass er künftig Arbeit und Verantwortung auf mehrere Schultern verteilen wolle. Deshalb soll auch ein dritter Beigeordneter gewählt werden, die Satzung gibt das her. Allerdings soll das erst in einer späteren Sitzung passieren, da die Zeit dafür bis zur konstituierenden Sitzung recht knapp gewesen sei.

Beigeordnete sollen feste Geschäftsbereiche bekommen

Dass die bisherigen Beigeordneten bereit waren, ihre Ämter weiter zu übernehmen, war hingegen geklärt. Deshalb wurden Marcus Wagner und Eric Gerhardt zur Wiederwahl vorgeschlagen. Wagner, der keinen Gegenkandidaten hatte, wurde mit elf Stimmen, bei einer Gegenstimme, ins Amt gewählt. Die SPD-Fraktion schlug ihren Bürgermeisterkandidaten Dietmar Huber als weiteren Beigeordneten vor, die Initiative Zukunft Herschberg den bisherigen Amtsinhaber Eric Gerhardt, der die Wahl mit acht Stimmen für sich entschied. Vier Ratsmitglieder votierten für Huber.

Er wolle, dass es zu verschiedenen Bereichen feste Ansprechpartner gebe, sagte Schneider. Deshalb sollen die Beigeordneten feste Geschäftsbereiche bekommen. Welche das sein werden, ob alle Beigeordneten einen Geschäftsbereich übernehmen und wie das finanziell gehandhabt wird, soll in der kommenden Sitzung geklärt werden. Dazu bestehe noch Gesprächsbedarf. Deshalb wurde auf Antrag der SPD-Fraktion auch der Tagesordnungspunkt „Neue Hauptsatzung“ verschoben. Denn in der Hauptsatzung müssen einige dieser Punkte geregelt werden.

Vorbereitung auf Kommission „Unser Dorf hat Zukunft“

Klar ist, dass Umbau und Erweiterung des Kindergartens ein bestimmendes Thema der Ratsarbeit sein werden. Nach jahrelanger Vorarbeit können die Bauarbeiten beginnen. Pünktlich zur ersten Sitzung des neuen Rates hatte Schneider den Roten Punkt dabei, auf den so lange gewartet worden war. Es ist der Rote Punkt, der die erteilte Baugenehmigung signalisiert. „Heute bei der Kreisverwaltung abgeholt“, freute sich Schneider. Für die Umbauphase wird der Kindergarten in die benachbarte Bürgerhalle umziehen.

Eine weitere Aufgabe wird die Vorbereitung für den Besuch der Kommission von „Unser Dorf hat Zukunft“ sein, die sich im September Herschberg anschauen wird. Die Gemeinde nimmt am Wettbewerb teil und wolle nicht nur zeigen, was erreicht wurde, sondern vor allem, was geplant ist, unterstrich Schneider. Ein Beispiel sei die Alte Molkerei. Hier sehe man, was möglich ist. Die Alte Molkerei – dort entstand der Raiffeisen-Platz – ist ein Dorferneuerungsprojekt. Ein weiteres Dorferneuerungsprojekt soll das Rathaus werden.

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