Wallhalben
Grundschulen in Rieschweiler-Mühlbach und Thaleischweiler-Fröschen werden erweitert
Der Verbandsgemeinderat hat die weiteren Planungen für die Grundschulen in Rieschweiler-Mühlbach und Thaleischweiler-Fröschen freigegeben. Beide Standorte benötigen zusätzliche Räume. Grundlage der Entscheidung sind die Empfehlungen des Schulträgerausschusses, der die Machbarkeitsstudien geprüft hatte.
Rieschweiler-Mühlbach: Aufständerung statt Neubau
Ein Neubau in Rieschweiler-Mühlbach ist vom Tisch, zumal bislang kein Grundstück gefunden wurde. Stattdessen wird die zuletzt vorgeschlagene Lösung weiterverfolgt: ein Anbau auf Ständern, der einen überdachten Pausenhof schafft und darüber zusätzliche Räume bietet. Die Planungen werden mit den übergeordneten Behörden abgestimmt.
Die Grundschule zählt 102 Schülerinnen und Schüler, das Niveau der Zahlen bleibt stabil. 43 Kinder nutzen das Ganztagsangebot. Das Schulgebäude ist aktuell vom Keller bis ins Dachgeschoss ausgelastet und müsste komplett neu organisiert werden. Damit wären 680 Quadratmeter aus dem Zuschussprogramm verplant, weitere 450 Quadratmeter blieben für die Erweiterung förderfähig.
Vorgesehen ist, die Pausenhalle neu zu gestalten und den Anbau so zu stellen, dass er im ersten Obergeschoss an das bestehende Gebäude anschließt. Die Erweiterung soll rund 320 Quadratmeter umfassen, unter anderem zwei Klassenräume bieten und bei Bedarf aufstockbar sein. Für die Bauphase wird voraussichtlich eine zweijährige Auslagerung des Schulbetriebs notwendig.
Thaleischweiler-Fröschen: Erweiterung des Pavillons
Den im Sommer 2023 gefassten Beschluss, an der Grundschule Thaleischweiler-Fröschen direkt an das Haupthaus anzubauen, hat der Verbandsgemeinderat aufgehoben. Stattdessen wird der rundum sanierte Pavillon erweitert. Geplant sind zwei zusätzliche Stockwerke, zudem wird der bestehende Bereich einschließlich der Toiletten eingehaust. Gegenüber dem ursprünglichen Vorhaben mit veranschlagten vier bis fünf Millionen Euro erwartet die Verbandsgemeinde Einsparungen von rund zwei Millionen Euro.
Die Schülerzahl liegt bei etwa 200 Kindern und ist zuletzt leicht rückläufig gewesen. Aktuell beherbergt der Pavillon zwei Klassensäle; durch die zweigeschossige Erweiterung entstehen vier zusätzliche Klassenräume. Auch brandschutztechnisch gilt die Lösung als vorteilhaft, ein Rettungsweg aus dem Obergeschoss würde direkt auf das bestehende Sportfeld führen. Die Planungen werden nun konkretisiert und ebenfalls mit den übergeordneten Behörden abgestimmt.