Rodalben Gräfensteiner Wanderwoche: Auf den Spuren massiver Felsformationen
Unter dem Motto „Auf in den Frühling“ lädt die VG-Touristik in der Zeit von Montag, 4. Mai, bis Freitag, 8. Mai, zur 47. Gräfensteiner Wanderwoche. Gewandert wird an drei Tagen: am Montag in Donsieders, am Mittwoch in Leimen und am Freitag in Rodalben. Die Touren beginnen jeweils um 9 Uhr. Die Streckenlängen liegen zwischen 9,5 Kilometern (Donsieders) und sieben Kilometern (Rodalben), die Wanderzeit wird angegeben mit zwei bis drei Stunden.
Das gemeinsame, prägende Merkmal der Strecken bilden diesmal massive Felsgebilde, die die Wandergruppe passiert. Dazu gehört zum Beispiel der weithin bekannte Saufelsen auf dem Rodalber Hilschberg, an dem mitunter Kletterer den Aufstieg versuchen, den wegen seiner deutlich ausgeprägten Schichten aber auch Fotografen gerne ablichten.
Geschichtsträchtige Felsen
Der Untergrund im Verbandsgemeindegebiet ist felsig. Hier findet sich allerorts der typisch-pfälzische Buntsandstein. Plätze in seiner Umgebung ermöglichen nicht nur das entschleunigende Eintauchen in die Natur, sondern erweisen sich auch als Begegnungsstätte mit Geschichte.
In den vergangenen 200 Millionen Jahren haben sich im Bereich des Pfälzerwaldes Buntsandstein-Ablagerungen bis zu einer Stärke von 500 Metern gebildet. Aus der Zeit der Tälerbildung sind rund um Rodalben bizarre Felsengebilde entstanden. In diese Zeit fällt etwa auch die Entstehung des Bruderfelsens. Durch Erosion wurde der sichtbare Hangfelsen – der größte Teil befindet sich unter der Erde – zu zwei Sandsäulen geformt, deren Teile sich wie Brüder ähneln. Unzählige Felsen sind erhalten geblieben.
Auftakt in Donsieders
Zum Auftakt der Wanderwoche empfangen Armin Feth und Rainer Peifer die Wandergruppe in Donsieders am Dorfplatz. Die Strecke führt zunächst auf den Rosenberger Weg mit Aussicht auf den Wallfahrtsort und talwärts weiter zum Maria Rosenberg. Von dort wird die Schutzhütte „Am Kaltenbrunnen“ angesteuert und eine Rast eingelegt, ehe es zum Dorfplatz zurückgeht.
Die Tour in Leimen, geführt von Klaus Germann, startet am Dorfcafé im Freizeitpark. Sie weicht nach eineinhalb Kilometern ab in einen Seitenweg, der hoch über das Ringelstal führt – hin zum Einstieg auf den Felsenpfad, der den Ringelsberg umrundet. Eine Rast ist am Hubertusfels vorgesehen. Über den Kurpfad wandert die Gruppe zurück zum Ausgangspunkt der Tour.
Einkehr mit Ehrungen
Zur dritten Wanderung treffen sich die Gräfensteiner Wanderer am Freitag am Hilschberghaus in Rodalben, wo sie Wanderführer Wolfgang Ostmann im Empfang nimmt. Er begleitet die Gruppe entlang des Ü80-Marathonwegs hin zum Saufelsen. Über den Felsenwanderweg geht es weiter zum Eichenweg, von dort zum Trimm-dich-Pfad und über den Katzenbusch zum Schützenhaus. Nach der Rast geht es über den Felsenwanderweg zurück zum PWV- Haus.
Die Tour endet mit einer gemütlichen Einkehr. Ziel für den geselligen Abschluss der ganzen Wanderwoche ist das Hilschberghaus, wo die Ehrungen vorgenommen und die Wanderurkunden überreicht werden.